Ausstieg aus den Trianel-Kohle-Projekten

Die Stadtwerke Dachau beabsichtigen mehrere Millionen € in die beiden Steinkohlekraftwerke in Lünen und Krefeld zu investieren. Die BI Kontra-Kohlestrom-Dachau hat sich zur Aufgabe gemacht die Stadtwerke Dachau zum Ausstieg aus diesem Projekt zu bewegen.

Jetzt gehts vor Ort weiter mit der Bürgerstrom Dachau EG
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Samstag, 24. Juli 2010

Zum Beispiel: Landkreis Barnim

"Das Geld bleibt in der Kommune"

"Ein entscheidendes Argument für die Umstellung auf Erneuerbare Energien ist die Verbesserung der regionalen Wertschöpfung und die damit steigende Kaufkraft. Denn Kosten für Energie belasten Privathaushalte und schmälern den finanziellen Spielraum der Kommunen. 139 Millionen Euro gaben die Barnimer im Jahr 2007 allein für Strom und Wärme aus. Das abfließende Kapital fehlt nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch in der Daseinsvorsorge. Grund genug, über die Aktivierung alter und neuer Kreisläufe im Landkreis nachzudenken. Seit Januar 2010 hat der Landkreis eine eigene Gesellschaft für die Hausmüllentsorgung. Die geschlossene Abfalldeponie „Ostend“ soll als Energiepark reaktiviert werden. Statt die stofflichen Potenziale der Abfälle ungenutzt zu lassen, wird dann aus Biomasse Strom und Wärme gewonnen. Baum- und Strauchgut sowie die Einführung einer Biotonne sollen das bioenergetische Material liefern. Ein Gewinn für den Klimaschutz und die regionalen Wirtschaftskreisläufe."

Nach dem erfolgreichen Bürgerbegehren gegen Kohlestrom, sollte Dachau langsam anfangen nachzudenken. Den kompleten Bericht über Barnim gibts über die Überschrift.

Montag, 12. Juli 2010

Röttgen: Stadtwerke sind unverzichtbar für einen innovativen Energiemarkt

in einer gemeinsamen Presseerklärung des Verbands kommunaler Unternehmen und des Bundesministeriums für Umwelt, Natur und Reaktorsicherheit erklärt Bundesminister Röttgen: "Der Übergang in das Zeitalter der erneuerbaren Energien verlangt einen Umbau der Energiestrukturen in Deutschland. Bis zum Jahr 2050 muss es gelingen, den Treibhausgas-Ausstoß in Deutschland um mindestens 80 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Kommunen und Stadtwerke sind bei dieser Mammutaufgabe unverzichtbare Partner". Weiter fordert VKU Präsident Stephan Weil: „Die Rolle der kommunalen Stadtwerke für mehr Wettbewerb im Energiemarkt und den Ausbau erneuerbarer Energien sowie den Einsatz der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung muss durch das Energiekonzept der Bundesregierung nachhaltig gestärkt werden".

Wir von der BI Kontra-Kohlestrom finden es eigentlich schade, dass die Dachauer Stadtwerke beim VKU kein Mitglied ist. Möglicherweise könnte eine Mitgliedschaft in diesem Verband auch für Dachau neue Ideen bedeuten.

Zur vollständigen Pressemitteilung gehts über die Überschrift

Mittwoch, 30. Juni 2010

Stadtwerkeleiter sagt nur die halbe Wahrheit - Wasserkraft könnte den Dachauer Strombedarf vollständig decken

Robert Heimerl, Kaufmänischer Leiter der Stadtwerek Dachau, verkauf den Einstieg in Inn-Wasserkraftwerke als Beweis, dass die Stadtwerke sehr wohl in Erneuerbare Energien investiert. Was er aber allen verschweigt: Die Stadtwerke könnten ein viel größeren Anteil an den Inn-Wasserkraftwerken erwerben.

Einen so großen Anteil, dass die Stadtwerke getrost alle Kohlkraftwerksbeteiligungen abstoßen und dann fast vollständig auf Erneuerbare Energien umstellen könnte. Und das fast risikolos und mit der Gewissheit unahängig von steigenden Rohstoffpreisen zu sein.

Wir müssten nicht einmal mehr Atomstrom beziehen, wie Haimerl noch in der Podiumsdiskussion angedroht hat.


Mehr Informationen dazu über die Überschrift

Sonntag, 6. Juni 2010

Die Stadtwerke München legen weiter vor

Während die Stadtwerke Dachau weiterhin an unwirtschaftlichen und klimafeindlichen Kohlekraftwerksbeteiligungen in Lünen und Krefeld festhält, legen die Stadtwerke München weiter vor und haben jetzt bereits mit einer Beteiligung an einen Windpark vor Wales 90 % Ihres Strombedarfs für private Haushalte ab 2014 gesichert.

Mehr zum Thema in der SZ über die Überschrift.

Sonntag, 16. Mai 2010

Dachau baut Kohlekraftwerke, während Fürstenfeldbruck und München sich zur CO2 Reduktion verpflichten

Fürstenfeldbruck und München haben sich zusammen mit mehr als 500 anderen europäischen Kommunen dazu verpflichtet, ihre CO2-Emissionen bis 2020 um mehr als 20 % zu verringern.

Der für Energie zuständige EU-Kommissar, Günther Oettinger, sagte: „Der Konvent der Bürgermeister ist zu einem zentralen Element der nachhaltigen Energiepolitik der EU geworden. Städte und Regionen zeigen, dass die Begrenzung der Folgen des Klimawandels eine der besten Strategien zur Konjunkturbelebung ist. Investitionen in die Senkung der CO2-Emissionen und in Energieeffizienz schaffen Arbeitsplätze, die naturgemäß nicht abwandern können.“

Dachau ist hier nicht dabei, geht auch gar nicht, weil sie mit ihren Kohlekraftwerksbeteiligungen in Lünen und krefeld Ihren CO2 Ausstoß kräftig erhöhen.

Mehr zum Thema gibts über die Überschrift.

Mittwoch, 10. Februar 2010

70 Mio. EUR / Jahr mehr Wertschöpfung für die Region Dachau durch Regenerative Energien

"In Landkreisen wie .... Steinfurt (445.000 Einwohner) fallen jährlich Ausgaben von insgesamt ca. .... 1,4 Mrd. Euro für die Energieversorgung an. Dabei fließt gut die Hälfte dieser Summen aus den Landkreisen ab. Durch den Ersatz konventioneller Energieträger durch Erneuerbare Energien können für diese Orte folglich Wertschöpfungssteigerungen von bis zu 350 bzw. 700 Mio. Euro entstehen. Statt durch den Import Geld zu verlieren, können Kommunen und Landkreise durch den Aufbau örtlicher Erneuerbarer Energienanlagen diese Kosten verlagern und bestenfalls vermeiden. Stattdessen fließen die Einnahmen regionalen Unternehmen zu. Außerdem können die Betreiber etwa durch Einspeisung des produzierten Ökostroms oder Biogases Einnahmen generieren. Dadurch wird die Energieversorgung für die Regionen von einem Kostenpunkt zu einer wichtigen Einnahmequelle." so heißt es im Hintergrundpapier "Regionale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien" der Agentur für Erneuerbare Energien.

Übersetzt auf die Stadt Dachau mit ca 40.000 Einwohnern bedeutet das eine Zunahme der Wertschöpf von bis zu 70 Mio. EUR / Jahr für die Region. Konkrete Zahlen zu Arbeitsplätzen und Gewerbesteuereinnahmen werden in diesem Hintergrundpapier ebenfalls genannt.

Wir von der BI Kontra-Kohlestrom nennen den Ausstieg aus den Kohlekraftwerksbeteiligungen der Stadtwerke Dachau eine aktive Wirtschaftspolitik für die Region. Das sind keine ideologischen Hirngespinste. Der Stadtrat sollte das angesichts der derzeit wegbrechenden Gewerbesteuereinnahmen am besten wissen.

Weitere Informationen dazu gibts über die Überschrift

Dienstag, 9. Februar 2010

Tagesschau: Nachhilfe für Dachauer Kohlepolitiker


Ein Spot der Tagesschau, den sich die Dachauer Kohlebefürworter mal ansehen sollten, sorry, vergessen, die informieren sich ja lieber exklusiv bei der Werkleitung.

Zum Spot Überschrift anklicken

Donnerstag, 4. Februar 2010

Kommune des Monats: Rottweil am Neckar

Langfristige stabile Wärmepreise mit Biogas

das kann man mit Biogas und einem Fernwärmenetz erreichen bei einer Energieausbeute von 84 %. Das sind ganz andere Werte als ein Kohlekraftwerk zu leisten imstande ist.

Einen ausführlichen Bericht über die Biogasanlage in Rottweil und wie sie zustande gekommen ist findet man über die Überschrift.

Samstag, 30. Januar 2010

Gaskraftwerk statt Dreckschleuder in Bremen

nachdem die Pläne für ein neues Kohlekraftwerk in Bremen wegen der fehlenden Wirtschaftlichkeit (Aussage swb) aufgegeben wurden, wird nun stattdessen ein Gaskraftwerk errichtet.

Laut Aussagen der swb kann dieses Gaskraftwerk trotz fehlender Wärmeauskopplung wirtschaftlich betrieben werden. Um wieviel wirtschaftlicher wäre dann ein Gaskraftwerk in Krefeld, fragt sich da die BI Kontra-Kohlestrom in Dachau, wenn dort auch noch ein Großteil der Abwärme genutzt werden kann.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Rückenwind für Ökostrom - SZ Bericht vom 27.01.2010

heute berichtet die SZ über den weiteren Ausbau von Windenergie-Kapazitäten.

Dabei wird auch der Präsident des Bundesverbands Windenergie dahin gehend zitiert, dass er bereits in zehn Jahren mit einem Ökostromanteil von 50 % rechnet. Allein die im Jahr 2009 neu instalierten Windenergieanlagen lieferten soviel Strom, wie zwei Atomkraftwerke (oder Kohlekraftwerke).

Liebe Stadtwerke Dachau der 26 Dezember 2009 (an diesem Tag mussten Stromerzeuger bis zu 500 EUR / MWh bezahlen, um ihren Strom los zu werden) war erst ein kleiner Vorgeschmack auf die zukünftige Situation der Stromversorgung. Wohin wollt Ihr Euren Strom verkaufen wenn all die Windkraftwerke Strom im Überschuß liefern?

Zum vollständigen Bericht in der SZ gehts über die Überschrift

Mittwoch, 30. September 2009

Stadtwerke Dachau verzapfen irgendwas

Weiter gehts im "Desinformations-Flyer" der Stadtwerke Dachau

Photovoltaikanlagen:
Alle wirtschaftlich sinnvoll nutzbaren Dächer von öffentlichen Gebäuden wurden und werden von uns mit Photovoltaikanlagen bestückt. Noch dieses Jahr wird eine Anlage mit ca. 40 kWp in der Elbogener Str. 14 in Betrieb genommen.

Freiflächenphotovoltaikanlagen, bei denen Ackerflächen verwendet werden, lehnen wir als wenig nachhaltig ab. Hier sind stillgelegte Industriegebiete oder landwirtschaftlich nicht nutzbare Flächen (Dürregebiete) sinnvollere Standorte.
Solche Standorte sind uns in der näheren Umgebung nicht bekannt.


Fehler der Stadtwerke

1. Das Kinderhaus Augustenfeld wurde als wirtschaftlich sinnvoll betrachtet, aber nicht umgesetzt.
2. Nicht die Stadtwerke entscheiden was gemacht wird, sondern der Werkausschuss. Und wenn der Stadtrat damit nicht zufrieden ist, korrigiert er den Werkausschussbeschluss.

Es fehlt hier an der richtigen Selbsteinschätzung. Die Werkleitung führt aus was der Stadtrat beschließt, und Wirtschaftlichkeit ist nur ein Parameter. Der Stadtrat hat ja auch beschlossen, in das unrentable Kohleprojekt Lünen einzusteigen.

MD-Gelände:
Hier kommt es auf die weiteren Planungsschritte der
Stadt an. Wir haben bereits 2008 die ersten rechtlichen Voraussetzungen für den Bau und Betrieb einer KWK-Anlage (KWK=Kraft-Wärme-Kopplung) durch den Erlass der Fernwärmesatzung schaffen lassen. Diese kann mit Biogas oder Erdgas betrieben werden.


Genauso könnte man sagen: nehmen Sie Placebos, vielleicht werden Sie gesund.

Die Werkleitung weiss sehr genau, dass die nächsten 10 bis 20 Jahre auf dem MD-Gelände nichts passiert. Das ist ganz schön praktisch, Gedanken können sich ja die bei Trianel in Aachen machen, vor Ort geht halt nichts...
So einfach kann man es sich machen.

Donnerstag, 10. September 2009

"Minikraftwerke sind eine Alternative zur Atom(Kohle-)kraft"

Artikel im Hamburger Abendblatt: Überschrift anklicken

Das schlagen wir seit 10 Jahren vor, aber unsere Werkleiter inverstieren lieber in Kohlekraft, da kann man nämlich die Steuereinnahmen in andere Bundesländer verlagern.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Scheer sieht Wüstenprojekt "DESERTEC" kritisch

Hermann Scheer zum DESERTEC-Konzept „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“

Hermann Scheer zum DESERTEC-Konzept „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“

Auch wenn das 400-Milliarden Projekt deutscher Konzerne für Solarstromerzeugung aus Nordafrika – das sogenannte DESERTEC-Konzept – allenthalben (von der Bundesregierung bis zu Greenpeace) begrüßt wird, rate ich von voreiligen übertriebenen Erwartungen an dieses Projekt und diesbezügliche Subventionsentscheidungen ab. Unterschätzt werden dabei die voraussichtlichen tatsächlichen Kosten dieses Projektes ebenso wie die Zeiträume zu dessen Realisierung.

Ausführlicher Bericht Überschrift anklicken

Mittwoch, 17. Juni 2009

Münchener Rück: Solarstrom aus der Wüste - SPD: Drecksstrom aus Lünen

Während die Werkleitung, SPD, ÜB, CSU in Dachau noch auf Dinosauriertechnik setzen sind die großen Unternehmen schon weiter.

Mehr auf den Seiten des Solarservers.

Der Kohlosaurus besucht die Dachauer Altstadt

. Die Veranstaltung über die die Dachauer SZ nicht berichten wollte und weil wir das benennen sind sie jetzt beleidigt...

Erst Blutkohle, dann Blutstrom

Ab der Minute 6:10 min geht es um das Gebiet El Cerrjón in dem die Stadtwerke Dachau Kohle für die Kraftwerke abbauen lassen. Auch wenn man kein Spanisch kann, versteht man den Beitrag sehr gut. Auch die ersten 6 Minuten lohnen sich anzusehen.

Vorsicht emotional! Werkausschussmitglieder/-leiter bitte nicht klicken, das schadet Ihrem Gewissen.

Geschenk an die Werkleitung

Atom und Kohle: Aus den Augen aus dem Sinn

Get clean coal clean! (NEW Air Freshener)

“Es ist so sauber”, freut sich der Familienvater am Anfang des Spots. Darauf der gelackte Verkäufer: “Ist gewöhnliches ’sauber’ für Ihre Familie sauber genug?” Und überreicht das neue “Clean Coal Clean”, den neuen “Saubere Kohle-Reiniger”. Die Stimme aus dem Off erklärt: “Die Bezeichnung ‘Saubere Kohle’ macht sich die wunderbare Stärke des Wortes ’sauber’ zunutze - um es als sauberstes ’sauber’ überhaupt erscheinen zu lassen.” Und dann nochmal der Verkäufer: “Clean Coal wird unterstützt von der Kohleindustrie, der vertrauenswürdigsten Stelle in Sachen Kohle.” - “In Wahrheit gibt es so etwas wie ’saubere Kohle’ nicht”, schließt der Abspann. Diesen Spot produzierten die Oscar-Preisträger Ethan and Joel Coen (”No Country for Old Men”, “The Big Lebowski” u.a.). Noch mehr Spots zu dem Thema finden Sie hier.