Ausstieg aus den Trianel-Kohle-Projekten

Die Stadtwerke Dachau beabsichtigen mehrere Millionen € in die beiden Steinkohlekraftwerke in Lünen und Krefeld zu investieren. Die BI Kontra-Kohlestrom-Dachau hat sich zur Aufgabe gemacht die Stadtwerke Dachau zum Ausstieg aus diesem Projekt zu bewegen.

Jetzt gehts vor Ort weiter mit der Bürgerstrom Dachau EG
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Samstag, 10. April 2010

Bundestagsabgeordneter Hermann Scheer (SPD) unterstützt die BI Kontra-Kohlestrom

"Wer sich in dieser Situation wie die herkömmliche Energiewirtschaft weiter an fossile Energieträger klammere und beispielsweise Kohlekraftwerke auch noch neu baue, wie das in Krefeld, Lünen und vielen anderen Standorten in Deutschland nach wie vor geschehe, handle verantwortungslos und kurzsichtig. Das herkömmliche Energiesystem werde immer teurer, die EE dagegen immer billiger, da sie reine Technikkosten seien und mit der Massenproduktion immer geringer würden." so Hermann Scheer gegenüber der Dachauer Rundschau.

Wir von der BI freuen uns natürlich über so prominente Unterstützung des Alternativen Nobelpreisträgers Hermann Scheer.

Zum Bericht der Dachauer Rundschau gehts über die Überschrift.

Mittwoch, 27. Januar 2010

ZDF Frontal 21: Neue Kohlekraftwerke statt Klimaschutz

In der ZDF Sendung Frontal 21 vom 26.01.2010 ging es unter anderem auch um das von Trianel geplante Krefelder Kohlekraftwerk.

Zitate:

"Nein, die kenne ich nicht" sagt Gregor Kathstede ,CDU, Oberbürgermeister Krefeld zur ZDF Frontal Frage, ob er nicht die Expertenaussagen aus dem Gutachten des Sachverständigenrates der Bundesregierung kennt, in dem es unter anderem heißt:

"Eine sachliche Analyse zeigt …, dass eine Stromversorgung ohne Kohle und Kernenergie auf der Basis regenerativer Energiequellen möglich ist. Die …Neubauplanungen für Kohlekraftwerke stehen … im krassen Gegensatz… zu einem … klimaverträglichen Energieversorgungssystem.“

zum Frontal 21 Bericht gehts über die Überschrift

Mittwoch, 16. September 2009

Mafia soll über 30 Atom-Müll-Wracks im Meer versenkt haben

mehr Überschrift anklicken.

Stellt sich die Frage, warum in den deutschen Medien kaum darüber berichtet wird, die italienische Presse ist voll davon.
Und es stellt sich die Frage woher der Atommüll kommt und von welchen Konzernen.

Donnerstag, 10. September 2009

WDR: Urteil heizt Diskussion über Kohlekraft an

Zum Nachdenken für Werkleiter und Werkausschussmitglieder, die stereotypen Floskeln nimmt einen niemand mehr ab, ja CSU und SPD so verliert man (Bundestags-)Wahlen.
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Freitag, 3. Juli 2009

Rhein wird aufgeheizt - BUND befürchtet Fischsterben


Bund fordert den Baustopp für das Dachauer Kohlekraftwerk in Krefeld.

Industrie und Kohlekraftwerke heizen den Rhein auf / Rhein in NRW bis zu 3,5°C wärmer als vor 100 Jahren / Stopp der Kraftwerksplanungen in Düsseldorf und Krefeld unabdingbar

Details Überschrift anklicken

Dienstag, 30. Juni 2009

Kohlekraftwerksbetreiber verlieren Interesse an Projekten in Brunsbüttel

„Wir begrüßen, dass sowohl GDF/Suez, als auch GETEC Abstand von Ihren Kohlekraftwerksplänen für Brunsbüttel nehmen“, kommentiert Stephan Klose, einer der Pressesprecher der Bürgerinitiative (BI) „Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe-Brunsbüttel“

Neue Kohlekraftwerke bedrohen Umwelt – CCS keine Lösung

Bürgerinitiativen vernetzen sich und arbeiten gemeinsam

Investitionen in neue Kohlekraftwerke lohnen sich nicht – Stromlücke ist Märchen der Industrie


ausführlicher Bericht Überschrift anklicken

Mittwoch, 24. Juni 2009

Finanzkrise dreht Versorgern den Saft ab

Projekte mit Dachauer Beteiligung

Windpark Borkum II: > 1.000.000.000 €
davon 10%-20% Eigenkapital - 80-90 % unfinanziert

Kohlekraftwerk Lünen: > 1.400.000.000 €
davon 10% Eigenkapital - 90 % West LB

Kohlekraftwerk Krefeld: > 1.400.000.000 €
10% Eigenkapital - 90 % Currenta fraglich

Eigenkaptital ist die Summe die alle Stadtwerke zusammen einlegen.


Das Handelsblatt sieht die Entwicklung und Finanzierung aller Projekte kritisch

Kompletter Artikel im Handelsblatt - Überschrift anklicken


Bei 22 Anlagen, die eigentlich auf 18,3 GW kommen sollen, ist die Realisierung dagegen ungewiss und bei 24 Projekten mit 12,7 GW sogar unwahrscheinlich, beziehungsweise sie wurden bereits eingestellt.

...

Das Stadtwerkenetzwerk Trianel beispielsweise verschob jüngst die Inbetriebnahme eines Windparks vor Borkum um ein Jahr.

...

Neben den politischen Widerständen machten den Versorgern lange Zeit vor allem die gestiegenen Investitionskosten zu schaffen. Im vergangenen Jahr mussten sie pro Kilowatt Leistung eines Steinkohlekraftwerks mit Rekordpreisen von 1700 Euro kalkulieren. Das ist etwa doppelt so viel wie vier Jahre zuvor. Schuld waren gestiegene Rohstoffpreise und die hohe Nachfrage nach Kraftwerken.

...

Samstag, 13. Juni 2009

Bau des Dachauer Kraftwerks in Krefeld völlig unsicher

Laut einem Pressebericht (Überschrift anklicken) in der Rheinischen Post steht die Verwirklichung des Kohlekraftwerks in Krefeld auf der Kippe.

Steinkohlekraftwerk und Hafen sollen laut Bezirksregierung jetzt in einem gemeinsamen Genehmigungsverfahren bearbeitet werden.

Die von der Ruhrkohle gesponserten Parteien SPD und FDP (siehe Grafik weiter unten) ärgern sich über die zeitliche Verzögerung. Acht Monate könnten ins Land gehen, bis die Hafenerweiterung durch ist.

Am Ende des Arikels heißt es:

Fabel (Fraktionsvorsitzender CDU) bemängelte zudem, dass der Vertrag nur von Trianel und der Stadt unterzeichnet wird: "Was ist, wenn der jetzige Investor (Anm. Currenta) das Kraftwerk doch nicht finanzieren kann? Wir haben keine Absicherung gegen eine Insolvenz bei Trianel. ...

Am Ende klang bei Fabel sogar Skepsis durch, ob das Kraftwerk überhaupt gebaut wird. Mit Verweis auf die fehlende Genehmigung für den Betrieb der CO-Pipeline sagte Fabel: "Wenn die Pipeline nicht kommt, ist das Kraftwerk womöglich auch gefährdet."

Mittwoch, 10. Juni 2009

Dachau beteiligt an Drecksschleuder Krefeld/Uerdingen



Laut Vorhabensbeschreibung stößt das Kraftwerk trotz vermeintlich modernster Filtertechnik bei 7.500 Betriebsstunden jährlich u.a. folgende Schadstoffmengen aus:

Feinstaub: 331.500 kg

Quecksilber: 497,25

Cadmium: 124,5 kg

Arsen: 248,6 kg

Blei: 4.972,5 kg

Schwefeldioxid: 3.315.000 kg

Stickstoffdioxid: 3.315.000 kg

CDU will Enteignungen für CO2-Pipelines vereinfachen - BUND ruft zum Protest auf

Details auf den Seiten des BUND NRW - Überschrift anklicken

Aus für Kohlekraftwerk Moorburg?

Wirtschaftsministerin Maud Olofsson kündigte ein Einschreiten des Staates als Eigner an. Manche schämen sich halt doch...
Lesen Sie mehr im Hamburger Abendblatt (Überschrift anklicken).

Dienstag, 9. Juni 2009

Schweden kritisiert Vattenfall wegen Kohlekraft

Den komplettem Artikel in der Handelszeitung (Schweiz) Überschrift anklicken.

Interessant: Ein Vattenfall-Sprecher sagte zu der Ministerkritik, die Energiebranche sei nicht so simpel, dass man nur auf erneuerbare Energien setzen könne. "Aber wir sind ein Staatsunternehmen. Wenn der Staat uns neue Direktiven gibt, werden wir sie ausführen", fügte er hinzu.

Bundesweites Signal: Mit Kohlekraftwerken verliert man Wahlen

KoMa fordert Rücktritt von Oberbürgermeister Beutel

Mainz, 8.6.2009. Die Mainzer SPD wurde bei der gestrigen Kommunalwahl mit dem historisch schlechtesten Ergebnis für ihre Pro-Kohle-Politik klar abgestraft. Mit nur noch 24% der Stimmen (vorläufiges Ergebnis, ein Teil der Stimmen wird noch ausgezählt) liegen sie nur noch kapp vor den Grünen, die mit über 22% der Stimmen einen Erdrutsch-Sieg errangen. Dieses Wahlergebnis sollte nach Auffassung der Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz (KoMa) Sozialdemokraten sowohl in anderen Städten, in denen noch immer neue Kohlekraftwerke geplant werden, als auch auf Bundesebene eine deutliche Warnung sein: Wer glaubt, der Bevölkerung gegen ihren Willen klimaschädliche Kohlekraftwerke aufdrücken zu können, wird bei der nächsten Wahl dafür abgewählt.

Montag, 8. Juni 2009

Verheerende Niederlage der SPD in Mainz: weiteres Kohlekraftwerk auf der Kippe

Die Drecksstrombefürworter in Mainz wurden bei den gestrigen Kommunalwahlen abgewählt. Die SPD kassierte eine schallende Ohrfeige, die Kohlekraftwerksgegner aus CDU (!), Grünen und ÖDP haben nun eine Mehrheit.

Die Mainzer SPD wurde bei der gestrigen Kommunalwahl mit dem historisch schlechtesten Ergebnis für ihre Pro-Kohle-Politik abgestraft. Mit nur noch 24,1 Prozent der Stimmen liegen sie nur noch kapp vor den Grünen, die mit über 22,3 Prozent über acht Prozent zulegten. Laut Infratest dimap war am Standort Mainz für 31 Prozent der Wähler das Kohlekraftwerk wahlentscheidend.

Vielleicht lernt ja der eine oder andere Dachauer SPDler daraus.

Es könnte nach Hamburg die zweite schwarz-grüne Koalition in einer Landeshauptstadt werden: Die Union, die sich ebenfalls klar gegen das Kohlekraftwerk positioniert hat, büßte zwar auch ein, blieb mit 29,8 Prozent aber klar stärkste Kraft. „Seit Jahren glaubte die Mainzer SPD sich über den Bürgerwillen hinweg setzen zu können und trotz der eindeutigen Ablehnung noch ihr Kohlekraftwerk durchdrücken zu können“, kritisiert Christoph Wirges, 2. Vorsitzender von KoMa, die Sturheit, die die Mainzer Sozialdemokraten an den Tag gelegt haben.

Tatsächlich hatte SPD-Oberbürgermeister Jens Beutel trotz starken Widerstandes aus der Bevölkerung stets am Kraftwerk festgehalten, mit der Begründung, er und seine Kohlepläne seien ja durch das Volk legitimiert. Eine Untersuchung hatte Ende Mai ergeben, dass das Kraftwerk in der Ingelheimer Aue zwischen Mainz und Wiesbaden sich nicht rentieren wird. Das Arrhenius Instituts für Energie- und Klimapolitik hatte die Wirtschaftlichkeit der SPD-Pläne untersucht. Nun wird aus dem Oberbürgermeister Beutel ein Ex-Oberbürgermeister Beutel.

Samstag, 6. Juni 2009

Kohle-Siggi Gabriel rudert zurück

Der sogenannte Bundesumweltminister von der SPD, weiß nicht wovon er spricht. Einmal will er strengere Auflagen für in Bau befindliche Kohledrecksschleudern, einmal für geplante.

Lesen Sie in der TAZ über das "Umweltkompetenzzentrum" SPD, Überschrift anklicken.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Heute in der SZ: Wind billiger, Kohle teurer

Heute im Wirtschaftsteil der SZ ein interessanter Artikel auf Seite 23 unten.

"Der Ersatz von Großkraftwerken oder ihr Ausbau ... erscheint wirtschaftlich nicht lohnend."

Den Bau neuer Kohlekraftwerke hält er (Hohmeyer) grundsätzlich falsch.

Bis auf 40 € könnte der Preis für Klimaschutzzertifikate bis 2016 emporschnellen.
(angeblich hat das die Werkleitung alles schon einkalkuliert)

Leider ist der Artikel online nicht aufrufbar.

Der Kohlosaurus besucht die Dachauer Altstadt

. Die Veranstaltung über die die Dachauer SZ nicht berichten wollte und weil wir das benennen sind sie jetzt beleidigt...

Erst Blutkohle, dann Blutstrom

Ab der Minute 6:10 min geht es um das Gebiet El Cerrjón in dem die Stadtwerke Dachau Kohle für die Kraftwerke abbauen lassen. Auch wenn man kein Spanisch kann, versteht man den Beitrag sehr gut. Auch die ersten 6 Minuten lohnen sich anzusehen.

Vorsicht emotional! Werkausschussmitglieder/-leiter bitte nicht klicken, das schadet Ihrem Gewissen.

Geschenk an die Werkleitung

Atom und Kohle: Aus den Augen aus dem Sinn

Get clean coal clean! (NEW Air Freshener)

“Es ist so sauber”, freut sich der Familienvater am Anfang des Spots. Darauf der gelackte Verkäufer: “Ist gewöhnliches ’sauber’ für Ihre Familie sauber genug?” Und überreicht das neue “Clean Coal Clean”, den neuen “Saubere Kohle-Reiniger”. Die Stimme aus dem Off erklärt: “Die Bezeichnung ‘Saubere Kohle’ macht sich die wunderbare Stärke des Wortes ’sauber’ zunutze - um es als sauberstes ’sauber’ überhaupt erscheinen zu lassen.” Und dann nochmal der Verkäufer: “Clean Coal wird unterstützt von der Kohleindustrie, der vertrauenswürdigsten Stelle in Sachen Kohle.” - “In Wahrheit gibt es so etwas wie ’saubere Kohle’ nicht”, schließt der Abspann. Diesen Spot produzierten die Oscar-Preisträger Ethan and Joel Coen (”No Country for Old Men”, “The Big Lebowski” u.a.). Noch mehr Spots zu dem Thema finden Sie hier.