Montag, 23. August 2010
Die Lüge vom billigen Atomstrom
Ohne diese massive Subventionierung wäre die Erzeugung von Atomstrom nie eingeführt worden, so die Autoren
Zur vollständigen Studie gehts über die Überschrift
Dienstag, 13. Juli 2010
Dänische Organisation: Deutsche Konzerne importieren Kohle aus umstrittener Mine in Kolumbien
Nach Informationen der Zeitung ist El Cerrejon im Norden Kolumbiens der größte Steinkohle-Tagebau der Welt. Er gehöre den Konzernen Anglo American, BHP Billiton und Xstrata. Während der deutsche Ableger von Vattenfall Kohleimporte aus der Mine verneint, geben sich RWE und E.on wortkarg. So erklärt E.on-Sprecherin Julia Harms nach taz-Angaben, das Unternehmen kaufe "jährlich durchschnittlich rund vier Millionen Tonnen aus Kolumbien, wovon ein großer Teil aus Cerrejon stammt". RWE verweigerte Aussagen über die Herkunft der Kohle mit den Worten, dass "Geschäftsbeziehungen zu einzelnen Bergwerken vertraulich seien“.
Das Besondere an dieser Meldung. Die Dachauer BI hat von Anfang an den Importvertrag von Trianel mit dieser Mine kritisiert, darauf rasteten des öfteren diverse Kohlekraftbefürworter aus und versuchten das Ganze ins Lächerliche zu ziehen.
Zum Artikel in der taz
Download Broschüre "Fluch der Kohle" von DanWatch (englisch)
Mehr Infos über DanWatch und Video (englisch)
Dienstag, 1. Juni 2010
Bündnis-Fraktion räumt mit falschen Zahlen auf, Dachaus Anteil an Lünen beträgt über 7 Millionen und nicht 780.000 €
Die Energiewende in Dachau ist finanzierbar
Details Überschrift anklicken
Freitag, 16. April 2010
CSU Grundsatzprogramm
Nutzung einheimischer erneuerbarer Energien stehen
im Mittelpunkt unserer Energiepolitik. Wir treten für
Entwicklung und Bau neuer Kraftwerkstypen ein, die durch
Wärmeauskopplung eine erheblich bessere Nutzung der
Abwärme ermöglichen. Neben Wasserkraft und Sonnenenergie
sind vorrangig die Möglichkeiten der Biomasse
durch verstärkte Nutzung, Weiterentwicklung und Forschung
auszuschöpfen. Immer mehr Landwirte werden in
Zukunft auch Energiewirte sein. Wir wollen einen erheblichen
Teil der bayerischen Gasversorgung aus heimischen
Rohstoffen gewinnen. Dazu gehört die Aufbereitung von
Biogas auf Erdgasqualität und seine Einspeisung in das
öffentliche Gasnetz.
Windenergie, Wärmepumpentechnik und Geothermie
sind wichtige Bausteine unserer vielfältigen Energiepolitik.
Gerade in Süddeutschland hat die Erdwärme ein großes
Potenzial, das wir durch Forschungsförderung und politische
Anreize erschließen wollen."
Das ist ein Auszug aus dem Grundsatzprogramm der CSU. Wir von der Bürgerinitiative Kontra-Kohlestrom-Dachau können uns dem nur anschließen und laden alle CSU Politiker in Stadt und Landkreis ein, mit uns zusammen dieses Grundsatzprogramm für die Region Dachau zu verwirklichen.
Sonntag, 4. April 2010
Europäische Schule für Management und Technologie: Kohlekraftwerke sind unwirtschaftlich
"Verkohlen" die Stadtwerke Dachau in Ihrem kürzlich erschienenen Flyer die Dachauer Bürger? Mit dem Versprechen von "günstigen Preisen" versuchen sie Stimmung gegen die BI zu machen. Hier eine weitere Studie, die Kohlekraftwerken die Wirtschaftlichkeit abspricht. Kohlestrom ist teurer als der Marktpreis.
Im Auftrag von RWE hat die Europäische Schule für Management und Technologie (ESMT CA) eine Studie zur Integration des deutschen Strommarkts angefertigt. Ein Teilergebnis der Studie besagt, dass neue Grundlastkraftwerke (insbesondere Kohlekraftwerke) nicht mehr rentabel zu betreiben sind, weil die Vollkosten nicht über die erzielbaren Strompreise gedeckt werden können.
Weitere die Wirtschaftlichkeit einschränkende Faktoren , wie
Einspeisevorrang für regenerative Energien
negative Marktpreise
steigende Rohstoffpreise für Kohle (40 % in diesem Jahr)
steigende CO2 Zertifikatspreise
wurden dabei gar nicht berücksichtigt.
Zur Kurzpräsentation der Studie gehts über die Überschrift
Mittwoch, 31. März 2010
Leserbrief zum SZ-Artikel vom 31.03.2010 " Der Kampf um Stimmen ist entbrannt"

Energiekonzept der Unvernunft
Die Stadtwerke Dachau müssen sich fragen lassen, was das für ein Energiekonzept ist, dass sie in Ihrer Kundenzeitschrift skizzieren. Sie erwähnen dort nicht, dass in den nächsten 40 Jahren 60 % unseres Stroms aus Kohlekraftwerken kommen sollte. Sie erwähnen nicht, dass bereits 30 % unserer Stromerzeugung aus Gas und damit einer fossilen Energie stammt.
Wie zukunftsträchtig ist ein Energiekonzept, dass zu 90 % auf fossilen Energien beruht? Wie zukunftsträchtig ist ein Energiekonzept der regionalen Stadtwerke, dass fast ausschließlich außerhalb der Region investiert und damit ein Wirtschaftspotential von 70 Mio. EUR / Jahr für die Region links liegen lässt?
Wie können die Stadtwerke Dachau behaupten, mit diesem Konzept günstige Strompreise zu garantieren, wenn selbst der Trianel Chef Sven Becker zugibt, das Kohlekraftwerke nicht wirtschaftlich zu betreiben sind und schon heute – bei günstigen Kohle- und Co2-Zertifikatspreisen – der Kohlestrom teurer ist, als an der Börse gehandelt?
Die Stadtwerke ruinieren sich mit diesem Energiekonzept selbst. Wir dürfen das nicht zulassen.
Dienstag, 23. März 2010
Stanford University (USA) legt Plan für eine emmisionsfreie Welt bis 2030 vor
"Als größtes Hindernis erscheint der mangelnde politische Wille" so die Verfasser der Studie der Universität Stanford. Diesen mangelnden politischen Willen können wir hier in Dachau hautnah miterleben.
Hier gehts zur Studie der Standford University
Hier gehts zu den Berechnungen von Dr. Werner Zittel
Sonntag, 7. März 2010
Die Stilllegungslüge: Kohle-Ausbauprogramm statt ökologischer Modernisierung des Kraftwerksparks
Der Trianel-Konzern, an dem die Dachauer Stadtwerke beteiligt sind, hat kein einziges altes Kraftwerk, dass er abschalten könnte.
Insgesamt stehen neuen Kohlekraftwerken in der Größenordnung von bis zu 27270 MW lediglich geplante Stilllegungen in der Größenordnung von bis zu 6917 MW gegenüber. Dies führt unter dem Strich zu einer deutlichen Verschlechterung der Klimabilanz: Nach den bisherigen Planungen würde das „Kraftwerksmodernisierungsprogramm“ in Deutschland zu einer Steigerung der jährlichen CO2-Emissionen um über 110 Mio. Tonnen führen.
Hintergrundpapier als elfseitige Pdf-Datei
Dienstag, 2. März 2010
Frauenhofer Institut: Neue Kohlekraftwerke mit Erneuerbaren Energien unvereinbar
Bereits im Laufe des neuen Jahrzents bis 2020 können neue Kohlekraftwerke nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden heißt es in dieser Studie weiter. Grund hierfür ist der weitere Ausbau von Erneuerbaren Energien, die dann bereits stundenweise mehr Energie erzeugen werden als deutschlandweit verbraucht wird.
Zur ausfühlichen Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe und zum Download der Studie gehts hier
Samstag, 20. Februar 2010
Neue Kohlekraftwerke sind überflüssig - UBA Chef Flasbarth
In Dachau werden dabei keine neuen Arbeitsplätze geschaffen, weil in Dachau fast keine Regenerativen Energien erschlossen werden.
Zum Interview in der Süddeutschen Zeitung gehts über die Überschrift
Mittwoch, 17. Februar 2010
Zum Beispiel Augsburg: Regenerative Energien sind keine Preistreiber
Schauen wir doch mal nach Augsburg. Die dortigen Stadtwerke haben bereits jetzt ihren Anteil an Erneuerbaren Energien auf 30 % ausgebaut. Im Gegensatz zu den Dachauer Stadtwerken gibt es dort aber keine Strompreiserhöhung, dort bleiben die Preise stabil. Zur Pressemeldung der Augsburger Stadtwerke geht es hier.
Auch die Deutsche Umwelthilfe bestätigt, dass Erneuerbare Energien keine Preistreiber sind. Zur Pressemitteilung der DUH geht es hier.
Und was am schwersten wiegt: Unsere Stadträte ignorieren schlicht die Möglichkeiten, die Erneuerbare Energien für den Standort Dachau bieten. Für die äußerst wage Hoffnung auf günstigen Strom verzichten sie auf Wertschöpfungspotenzial von 70 Millionen EURO pro Jahr für die Region Dachau. Das ist keine verantwortungsvolle und zukunftsgerichtete Politik.
Dienstag, 16. Februar 2010
Bündnis für Dachau: Energiereferentin fordert Stadtwerke zu mehr Transparenz auf
Überschrift anklicken
Mittwoch, 10. Februar 2010
70 Mio. EUR / Jahr mehr Wertschöpfung für die Region Dachau durch Regenerative Energien
Übersetzt auf die Stadt Dachau mit ca 40.000 Einwohnern bedeutet das eine Zunahme der Wertschöpf von bis zu 70 Mio. EUR / Jahr für die Region. Konkrete Zahlen zu Arbeitsplätzen und Gewerbesteuereinnahmen werden in diesem Hintergrundpapier ebenfalls genannt.
Wir von der BI Kontra-Kohlestrom nennen den Ausstieg aus den Kohlekraftwerksbeteiligungen der Stadtwerke Dachau eine aktive Wirtschaftspolitik für die Region. Das sind keine ideologischen Hirngespinste. Der Stadtrat sollte das angesichts der derzeit wegbrechenden Gewerbesteuereinnahmen am besten wissen.
Weitere Informationen dazu gibts über die Überschrift
Mittwoch, 13. Januar 2010
Erneuerbare Energien stärken die regionale Wirtschaft
Zum Hintergrundpapier, Beispielen und weiteren Infos gehts über die Überschrift
Sonntag, 20. Dezember 2009
Studie der Stanford University: 100% Erneuerbare weltweit bis 2030 ist technisch machbar!
Die Wissenschaftler sprechen bei Ihrem Plan von einen Energiepreis von 5,5 Cents /kWh.
Wie das alles funktionieren soll, können Sie in der Online Ausgabe von Spektrum der Wissenschaft nachlesen. Über die Überschrift gehts zum Artikel
Kohlekraftwerke - Nein Danke (ARD Fernsehbeitrag bei PlusMinus)
Schon heute erzeugt die Stadt 40zig mal mehr Strom als sie selbst verbraucht, jetzt soll die gesamte Harz-Region aus Erneuerbaren Energien versorgt werden. Dazu wird ein vom Frauenhofer Institut entwickeltes virtuelles Kraftwerk aus verschiedenen Erneuerbaren Energieformen (Windpark, Solaranlagen, Biogasanlagen und einem Wasserpumpkraftwerk)errichtet.
Zusammen mit intelligenten Energienetzen und Elektromobilität können also gemäß Frauenhofer Institut der zukünftige Energiebedarf weit besser abgedeckt werden, als mit unflexiblen Kohlekraftwerken.
Zum Bericht auf ARD-Online über die Überschrift
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Forsa-Umfrage: Mehrheit der Bundesbürger ist für Ausbau Erneuerbarer Energien bei unverminderter Förderung

"- Klare Mehrheit der Deutschen wünscht weiteren starken Ausbau und unverminderte Förderung der Erneuerbaren Energien (EE).
- Breite Zustimmung für EE zieht sich quer durch alle politischen Lager.
- Kommunal- und Landespolitiker sollen sich stärker für EE engagieren.
- Mehrheit fordert zudem, externe Kosten aller Energieträger in der Stromrechnung transparent zu machen"
das sind die Kernergebnisse der jüngsten Forsa-Umfrage zum Thema Erneuerbare Energien.
Zum ersten mal wurde auch gefragt, ob die versteckten Kosten der einzelnen Energieträger transparent gemacht werden sollen. Ergebnis dazu: "88 Prozent der Deutschen wollen erfahren, wie hoch die externen Kosten ihrer Energieversorgung
sind"
Liebe Stadtratsfraktionen, schaut Euch doch die Umfrage genauer an. Das ist auch die Meinung Eurer Wähler.
Näheres über die Überschrift
Freitag, 11. Dezember 2009
Quecksilber als KO-Kriterium für neue Kohlekraftwerke
Vor allem die Quecksilberbelastung in deutschen Flüssen steht einer möglichen Genehmigung von Kohlekraftwerken entgegen. Neben riesigen Mengen von CO2 emittieren Kohlekraftwerke u.a anderem auch erhebliche Mengen an Quecksilber. Und dies sowohl über die Luft als auch über die, als Kühlmittel genutzten, Flüsse.
Aktuell wird dieses Thema in den Erörterungterminen für den geplanten Block 6 des Kohlekraftwerks Staudinger im hessischen Großkrotzenburg diskutiert. Aber nicht nur hier mutiert Quecksilber zum "Licht-aus-Kriterium", wie Rainer Baake von der DUH es formuliert. Quecksilber wird auch für alle weiteren Kohlekraftplanungen wie Brunsbüttel, Lubmin und auch Krefeld (Beteiligung der Stadtwerke Dachau) ein wichtiges Thema werden.
Wir von der BI-Kontra-Kohlestrom in Dachau empfehlen den Juristen der Stadtwerke Dachau diese Richtlinie doch mal zu studieren. Normalerweise sollten sie dann der Stadtwerkeführung den Rat geben aus Ihren Kohlekraftbeteiligungen auszusteigen.
Weitere Infos auch über die Überschrift