Ausstieg aus den Trianel-Kohle-Projekten

Die Stadtwerke Dachau beabsichtigen mehrere Millionen € in die beiden Steinkohlekraftwerke in Lünen und Krefeld zu investieren. Die BI Kontra-Kohlestrom-Dachau hat sich zur Aufgabe gemacht die Stadtwerke Dachau zum Ausstieg aus diesem Projekt zu bewegen.

Jetzt gehts vor Ort weiter mit der Bürgerstrom Dachau EG
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Montag, 23. August 2010

Die Lüge vom billigen Atomstrom

Heute berichtet die Süddeutsche Zeitung auf Seite 2 über die Subventionierung der Atomenergie. Dabei hat die FÖS im Auftrag von Greenpeace eine Subventionssumme von ca. 165 Mrd. EURO für die Atomenergie seit 1950 und weitere 93 Mrd. EURO für die kommenden Jahre errechnet.

Ohne diese massive Subventionierung wäre die Erzeugung von Atomstrom nie eingeführt worden, so die Autoren

Zur vollständigen Studie gehts über die Überschrift

Dienstag, 13. Juli 2010

Dänische Organisation: Deutsche Konzerne importieren Kohle aus umstrittener Mine in Kolumbien

Nach Informationen von DanWatch, verwenden deutsche Energiekonzerne in ihren Kraftwerken Steinkohle aus der umstrittenen kolumbianischen Mine El Cerrejon. "Unseren Recherchen zufolge hat Cerrejon dazu beigetragen, dass Anwohner der Mine gewaltsam und ohne Entschädigung ihr Eigentum und ihren Lebensunterhalt verloren", sagt Peter Bengtsen von der dänischen Organisation gegenüber der taz. DanWatch kritisiert, dass die Rechte der Anwohner und Arbeiter in El Cerrejon seit Jahrzehnten missachtet werden. Dokumentiert haben die Dänen die Vorwürfe in der Broschüre "Der Fluch der Kohle".

Nach Informationen der Zeitung ist El Cerrejon im Norden Kolumbiens der größte Steinkohle-Tagebau der Welt. Er gehöre den Konzernen Anglo American, BHP Billiton und Xstrata. Während der deutsche Ableger von Vattenfall Kohleimporte aus der Mine verneint, geben sich RWE und E.on wortkarg. So erklärt E.on-Sprecherin Julia Harms nach taz-Angaben, das Unternehmen kaufe "jährlich durchschnittlich rund vier Millionen Tonnen aus Kolumbien, wovon ein großer Teil aus Cerrejon stammt". RWE verweigerte Aussagen über die Herkunft der Kohle mit den Worten, dass "Geschäftsbeziehungen zu einzelnen Bergwerken vertraulich seien“.

Das Besondere an dieser Meldung. Die Dachauer BI hat von Anfang an den Importvertrag von Trianel mit dieser Mine kritisiert, darauf rasteten des öfteren diverse Kohlekraftbefürworter aus und versuchten das Ganze ins Lächerliche zu ziehen.

Zum Artikel in der taz

Download Broschüre "Fluch der Kohle" von DanWatch (englisch)

Mehr Infos über DanWatch und Video (englisch)

Dienstag, 1. Juni 2010

Bündnis-Fraktion räumt mit falschen Zahlen auf, Dachaus Anteil an Lünen beträgt über 7 Millionen und nicht 780.000 €

Leserbrief zum Artikel von Melanie Staudinger vom 28.Mai 2010, "Strommix der Stadtwerke bleibt Reizthema":

Die Energiewende in Dachau ist finanzierbar


Details Überschrift anklicken

Freitag, 16. April 2010

CSU Grundsatzprogramm

"Der Ausbau dezentraler Energiesysteme und die verstärkte
Nutzung einheimischer erneuerbarer Energien stehen
im Mittelpunkt unserer Energiepolitik. Wir treten für
Entwicklung und Bau neuer Kraftwerkstypen ein, die durch
Wärmeauskopplung eine erheblich bessere Nutzung der
Abwärme ermöglichen. Neben Wasserkraft und Sonnenenergie
sind vorrangig die Möglichkeiten der Biomasse
durch verstärkte Nutzung, Weiterentwicklung und Forschung
auszuschöpfen. Immer mehr Landwirte werden in
Zukunft auch Energiewirte sein. Wir wollen einen erheblichen
Teil der bayerischen Gasversorgung aus heimischen
Rohstoffen gewinnen. Dazu gehört die Aufbereitung von
Biogas auf Erdgasqualität und seine Einspeisung in das
öffentliche Gasnetz.
Windenergie, Wärmepumpentechnik und Geothermie
sind wichtige Bausteine unserer vielfältigen Energiepolitik.
Gerade in Süddeutschland hat die Erdwärme ein großes
Potenzial, das wir durch Forschungsförderung und politische
Anreize erschließen wollen."

Das ist ein Auszug aus dem Grundsatzprogramm der CSU. Wir von der Bürgerinitiative Kontra-Kohlestrom-Dachau können uns dem nur anschließen und laden alle CSU Politiker in Stadt und Landkreis ein, mit uns zusammen dieses Grundsatzprogramm für die Region Dachau zu verwirklichen.

Sonntag, 4. April 2010

Europäische Schule für Management und Technologie: Kohlekraftwerke sind unwirtschaftlich

"Verkohlen" die Stadtwerke Dachau in Ihrem kürzlich erschienenen Flyer die Dachauer Bürger? Mit dem Versprechen von "günstigen Preisen" versuchen sie Stimmung gegen die BI zu machen. Hier eine weitere Studie, die Kohlekraftwerken die Wirtschaftlichkeit abspricht. Kohlestrom ist teurer als der Marktpreis.


Im Auftrag von RWE hat die Europäische Schule für Management und Technologie (ESMT CA) eine Studie zur Integration des deutschen Strommarkts angefertigt. Ein Teilergebnis der Studie besagt, dass neue Grundlastkraftwerke (insbesondere Kohlekraftwerke) nicht mehr rentabel zu betreiben sind, weil die Vollkosten nicht über die erzielbaren Strompreise gedeckt werden können.

Weitere die Wirtschaftlichkeit einschränkende Faktoren , wie


Einspeisevorrang für regenerative Energien
negative Marktpreise
steigende Rohstoffpreise für Kohle (40 % in diesem Jahr)
steigende CO2 Zertifikatspreise

wurden dabei gar nicht berücksichtigt.

Zur Kurzpräsentation der Studie gehts über die Überschrift

Mittwoch, 31. März 2010

Leserbrief zum SZ-Artikel vom 31.03.2010 " Der Kampf um Stimmen ist entbrannt"


Energiekonzept der Unvernunft

Die Stadtwerke Dachau müssen sich fragen lassen, was das für ein Energiekonzept ist, dass sie in Ihrer Kundenzeitschrift skizzieren. Sie erwähnen dort nicht, dass in den nächsten 40 Jahren 60 % unseres Stroms aus Kohlekraftwerken kommen sollte. Sie erwähnen nicht, dass bereits 30 % unserer Stromerzeugung aus Gas und damit einer fossilen Energie stammt.

Wie zukunftsträchtig ist ein Energiekonzept, dass zu 90 % auf fossilen Energien beruht? Wie zukunftsträchtig ist ein Energiekonzept der regionalen Stadtwerke, dass fast ausschließlich außerhalb der Region investiert und damit ein Wirtschaftspotential von 70 Mio. EUR / Jahr für die Region links liegen lässt?

Wie können die Stadtwerke Dachau behaupten, mit diesem Konzept günstige Strompreise zu garantieren, wenn selbst der Trianel Chef Sven Becker zugibt, das Kohlekraftwerke nicht wirtschaftlich zu betreiben sind und schon heute – bei günstigen Kohle- und Co2-Zertifikatspreisen – der Kohlestrom teurer ist, als an der Börse gehandelt?

Die Stadtwerke ruinieren sich mit diesem Energiekonzept selbst. Wir dürfen das nicht zulassen.

Dienstag, 23. März 2010

Stanford University (USA) legt Plan für eine emmisionsfreie Welt bis 2030 vor

100 Billionen Dollar kostet nach Berechnung der Standford University die weltweite Umstellung auf 100 % Erneuerbare Energien bis zum jahr 2030. Eine gewaltige Zahl könnte man meinen. Allerdings kostet ein Festhalten an der derzeitigen fossilen und atomaren Energieerzeugung mit rund 200 Billionen Dollar glatt das doppelte, so die heute veröffentlichten Berechnungen von Dr. Werner Zittel von der Energy Watch Group in München.

"Als größtes Hindernis erscheint der mangelnde politische Wille" so die Verfasser der Studie der Universität Stanford. Diesen mangelnden politischen Willen können wir hier in Dachau hautnah miterleben.

Hier gehts zur Studie der Standford University

Hier gehts zu den Berechnungen von Dr. Werner Zittel

Sonntag, 7. März 2010

Die Stilllegungslüge: Kohle-Ausbauprogramm statt ökologischer Modernisierung des Kraftwerksparks

Die Bundesregierung und die Stromkonzerne sprechen gerne davon, dass neue Kohlekraftwerke künftig alte ineffiziente Anlagen ersetzen sollen und damit einen Beitrag zur CO2–Reduktion leisten würden. Doch wie eine BUND-Analyse zeigt: Diese Behauptung ist nicht mehr als ein Propagandatrick. Trotz Klimaerwärmung wollen die Konzerne den Anteil des Klimakillers Kohle an der Stromerzeugung deutlich erhöhen. In keinem Fall sollen für ein neu geplantes Kohlekraftwerk im gleichen Umfang alte Kraftwerkskapazitäten vom Netz genommen werden.

Der Trianel-Konzern, an dem die Dachauer Stadtwerke beteiligt sind, hat kein einziges altes Kraftwerk, dass er abschalten könnte.

Insgesamt stehen neuen Kohlekraftwerken in der Größenordnung von bis zu 27270 MW lediglich geplante Stilllegungen in der Größenordnung von bis zu 6917 MW gegenüber. Dies führt unter dem Strich zu einer deutlichen Verschlechterung der Klimabilanz: Nach den bisherigen Planungen würde das „Kraftwerksmodernisierungsprogramm“ in Deutschland zu einer Steigerung der jährlichen CO2-Emissionen um über 110 Mio. Tonnen führen.

Hintergrundpapier als elfseitige Pdf-Datei

Dienstag, 2. März 2010

Frauenhofer Institut: Neue Kohlekraftwerke mit Erneuerbaren Energien unvereinbar

"Der klassische Grundlastbereich für konventionelle Kraftwerke löst sich auf", so der Frauenhofer Institus-Experte Michael Sterner. "Was wir in Zukunft benötigen, sind flexible Kraftwerke für die Mittel- und Spitzenlast, die schnell an- und abgefahren werden können."

Bereits im Laufe des neuen Jahrzents bis 2020 können neue Kohlekraftwerke nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden heißt es in dieser Studie weiter. Grund hierfür ist der weitere Ausbau von Erneuerbaren Energien, die dann bereits stundenweise mehr Energie erzeugen werden als deutschlandweit verbraucht wird.

Zur ausfühlichen Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe und zum Download der Studie gehts hier

Samstag, 20. Februar 2010

Neue Kohlekraftwerke sind überflüssig - UBA Chef Flasbarth

Regenerative Energien haben laut Umweltbundesamt Chef Flasbarth bis 2020 einen Anteil von 40 % der deutschen Energieerzeugung. Statt Kohlekraftwerke brauchen wir hochflexible Gaskraftwerke (mit Kraft-Wärme-Kopplung) um den Ausbau von regenerativen Energien zu begleiten und mit dem Ausbau von regenerativen Energien werden bis 2020 jährlich 630.000 neue Arbeitsplätze geschaffen so Flasbarth weiter.

In Dachau werden dabei keine neuen Arbeitsplätze geschaffen, weil in Dachau fast keine Regenerativen Energien erschlossen werden.

Zum Interview in der Süddeutschen Zeitung gehts über die Überschrift

Mittwoch, 17. Februar 2010

Zum Beispiel Augsburg: Regenerative Energien sind keine Preistreiber

In Deutschland werden reihenweise Kohlekraftwerksprojekte abgesagt - wegen der fehlenden Wirtschaftlichkeit - und unsere Stadträte argumentieren weiterhin mit dem billigen Stromargument. Wenn dann in einigen Jahren der Strompreis wegen der Kohlestrombeteiligungen der Stadtwerke erheblich ansteigt, will es keiner mehr gewesen sein. Allerdings wir werden uns merken, wer uns das versprochen hat.

Schauen wir doch mal nach Augsburg. Die dortigen Stadtwerke haben bereits jetzt ihren Anteil an Erneuerbaren Energien auf 30 % ausgebaut. Im Gegensatz zu den Dachauer Stadtwerken gibt es dort aber keine Strompreiserhöhung, dort bleiben die Preise stabil. Zur Pressemeldung der Augsburger Stadtwerke geht es hier.

Auch die Deutsche Umwelthilfe bestätigt, dass Erneuerbare Energien keine Preistreiber sind. Zur Pressemitteilung der DUH geht es hier.

Und was am schwersten wiegt: Unsere Stadträte ignorieren schlicht die Möglichkeiten, die Erneuerbare Energien für den Standort Dachau bieten. Für die äußerst wage Hoffnung auf günstigen Strom verzichten sie auf Wertschöpfungspotenzial von 70 Millionen EURO pro Jahr für die Region Dachau. Das ist keine verantwortungsvolle und zukunftsgerichtete Politik.

Mittwoch, 10. Februar 2010

70 Mio. EUR / Jahr mehr Wertschöpfung für die Region Dachau durch Regenerative Energien

"In Landkreisen wie .... Steinfurt (445.000 Einwohner) fallen jährlich Ausgaben von insgesamt ca. .... 1,4 Mrd. Euro für die Energieversorgung an. Dabei fließt gut die Hälfte dieser Summen aus den Landkreisen ab. Durch den Ersatz konventioneller Energieträger durch Erneuerbare Energien können für diese Orte folglich Wertschöpfungssteigerungen von bis zu 350 bzw. 700 Mio. Euro entstehen. Statt durch den Import Geld zu verlieren, können Kommunen und Landkreise durch den Aufbau örtlicher Erneuerbarer Energienanlagen diese Kosten verlagern und bestenfalls vermeiden. Stattdessen fließen die Einnahmen regionalen Unternehmen zu. Außerdem können die Betreiber etwa durch Einspeisung des produzierten Ökostroms oder Biogases Einnahmen generieren. Dadurch wird die Energieversorgung für die Regionen von einem Kostenpunkt zu einer wichtigen Einnahmequelle." so heißt es im Hintergrundpapier "Regionale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien" der Agentur für Erneuerbare Energien.

Übersetzt auf die Stadt Dachau mit ca 40.000 Einwohnern bedeutet das eine Zunahme der Wertschöpf von bis zu 70 Mio. EUR / Jahr für die Region. Konkrete Zahlen zu Arbeitsplätzen und Gewerbesteuereinnahmen werden in diesem Hintergrundpapier ebenfalls genannt.

Wir von der BI Kontra-Kohlestrom nennen den Ausstieg aus den Kohlekraftwerksbeteiligungen der Stadtwerke Dachau eine aktive Wirtschaftspolitik für die Region. Das sind keine ideologischen Hirngespinste. Der Stadtrat sollte das angesichts der derzeit wegbrechenden Gewerbesteuereinnahmen am besten wissen.

Weitere Informationen dazu gibts über die Überschrift

Mittwoch, 13. Januar 2010

Erneuerbare Energien stärken die regionale Wirtschaft

"Jedes Jahr fließen Milliardenbeträge für fossile Energieträger ins Ausland ab. Die Energiebereitstellung ist ein erheblicher Kostenfaktor für private und kommunale Haushalte geworden. Durch die Nutzung von Erneuerbaren Energien bleibt ein Großteil der Kosten in der Region. Produktion, Installation, Wartung und Betrieb von Erneuerbaren-Energien-Anlagen bedeuten meist Aufträge für lokale und regionale Betriebe"

Zum Hintergrundpapier, Beispielen und weiteren Infos gehts über die Überschrift

Sonntag, 20. Dezember 2009

Studie der Stanford University: 100% Erneuerbare weltweit bis 2030 ist technisch machbar!

Wissenschaftler der Stanford University haben einen Plan entwickelt, wie bis zum Jahr 2030 der gesamte Energiebedarf der Erde aus regenerativen Energiequellen gedeckt werden kann. Dabei wurden nur Techniken berücksichtigt, die bereits großtechnisch hergestellt werden können.

Die Wissenschaftler sprechen bei Ihrem Plan von einen Energiepreis von 5,5 Cents /kWh.

Wie das alles funktionieren soll, können Sie in der Online Ausgabe von Spektrum der Wissenschaft nachlesen. Über die Überschrift gehts zum Artikel

Kohlekraftwerke - Nein Danke (ARD Fernsehbeitrag bei PlusMinus)

Was man anstatt von Kohlekraftwerksbeteiligungen alles machen kann, zeigte die PlusMinus Sendung in der ARD über die Stadt Dardesheim im Harz.

Schon heute erzeugt die Stadt 40zig mal mehr Strom als sie selbst verbraucht, jetzt soll die gesamte Harz-Region aus Erneuerbaren Energien versorgt werden. Dazu wird ein vom Frauenhofer Institut entwickeltes virtuelles Kraftwerk aus verschiedenen Erneuerbaren Energieformen (Windpark, Solaranlagen, Biogasanlagen und einem Wasserpumpkraftwerk)errichtet.

Zusammen mit intelligenten Energienetzen und Elektromobilität können also gemäß Frauenhofer Institut der zukünftige Energiebedarf weit besser abgedeckt werden, als mit unflexiblen Kohlekraftwerken.

Zum Bericht auf ARD-Online über die Überschrift

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Forsa-Umfrage: Mehrheit der Bundesbürger ist für Ausbau Erneuerbarer Energien bei unverminderter Förderung


"- Klare Mehrheit der Deutschen wünscht weiteren starken Ausbau und unverminderte Förderung der Erneuerbaren Energien (EE).
- Breite Zustimmung für EE zieht sich quer durch alle politischen Lager.
- Kommunal- und Landespolitiker sollen sich stärker für EE engagieren.
- Mehrheit fordert zudem, externe Kosten aller Energieträger in der Stromrechnung transparent zu machen"

das sind die Kernergebnisse der jüngsten Forsa-Umfrage zum Thema Erneuerbare Energien.

Zum ersten mal wurde auch gefragt, ob die versteckten Kosten der einzelnen Energieträger transparent gemacht werden sollen. Ergebnis dazu: "88 Prozent der Deutschen wollen erfahren, wie hoch die externen Kosten ihrer Energieversorgung
sind"

Liebe Stadtratsfraktionen, schaut Euch doch die Umfrage genauer an. Das ist auch die Meinung Eurer Wähler.

Näheres über die Überschrift

Freitag, 11. Dezember 2009

Quecksilber als KO-Kriterium für neue Kohlekraftwerke

Können neue Kohlekraftwerke überhaupt noch genehmigt werden? Ließt man die EU-Richtlinie 2008/105/EG (http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2008:348:0084:0097:DE:PDF) vom 16.12.2008, dann muß man eigentlich davon ausgehen, dass in Zukunft keine neuen Kohlekraftwerke genehmigt werden dürfen. Die EU-Richtlinie besagt u.a., dass Schadstoffeinträge reduziert werden müssen und keine neuen Schadstoffeinträge zugelassen sind.

Vor allem die Quecksilberbelastung in deutschen Flüssen steht einer möglichen Genehmigung von Kohlekraftwerken entgegen. Neben riesigen Mengen von CO2 emittieren Kohlekraftwerke u.a anderem auch erhebliche Mengen an Quecksilber. Und dies sowohl über die Luft als auch über die, als Kühlmittel genutzten, Flüsse.

Aktuell wird dieses Thema in den Erörterungterminen für den geplanten Block 6 des Kohlekraftwerks Staudinger im hessischen Großkrotzenburg diskutiert. Aber nicht nur hier mutiert Quecksilber zum "Licht-aus-Kriterium", wie Rainer Baake von der DUH es formuliert. Quecksilber wird auch für alle weiteren Kohlekraftplanungen wie Brunsbüttel, Lubmin und auch Krefeld (Beteiligung der Stadtwerke Dachau) ein wichtiges Thema werden.

Wir von der BI-Kontra-Kohlestrom in Dachau empfehlen den Juristen der Stadtwerke Dachau diese Richtlinie doch mal zu studieren. Normalerweise sollten sie dann der Stadtwerkeführung den Rat geben aus Ihren Kohlekraftbeteiligungen auszusteigen.

Weitere Infos auch über die Überschrift

Der Kohlosaurus besucht die Dachauer Altstadt

. Die Veranstaltung über die die Dachauer SZ nicht berichten wollte und weil wir das benennen sind sie jetzt beleidigt...

Erst Blutkohle, dann Blutstrom

Ab der Minute 6:10 min geht es um das Gebiet El Cerrjón in dem die Stadtwerke Dachau Kohle für die Kraftwerke abbauen lassen. Auch wenn man kein Spanisch kann, versteht man den Beitrag sehr gut. Auch die ersten 6 Minuten lohnen sich anzusehen.

Vorsicht emotional! Werkausschussmitglieder/-leiter bitte nicht klicken, das schadet Ihrem Gewissen.

Geschenk an die Werkleitung

Atom und Kohle: Aus den Augen aus dem Sinn

Get clean coal clean! (NEW Air Freshener)

“Es ist so sauber”, freut sich der Familienvater am Anfang des Spots. Darauf der gelackte Verkäufer: “Ist gewöhnliches ’sauber’ für Ihre Familie sauber genug?” Und überreicht das neue “Clean Coal Clean”, den neuen “Saubere Kohle-Reiniger”. Die Stimme aus dem Off erklärt: “Die Bezeichnung ‘Saubere Kohle’ macht sich die wunderbare Stärke des Wortes ’sauber’ zunutze - um es als sauberstes ’sauber’ überhaupt erscheinen zu lassen.” Und dann nochmal der Verkäufer: “Clean Coal wird unterstützt von der Kohleindustrie, der vertrauenswürdigsten Stelle in Sachen Kohle.” - “In Wahrheit gibt es so etwas wie ’saubere Kohle’ nicht”, schließt der Abspann. Diesen Spot produzierten die Oscar-Preisträger Ethan and Joel Coen (”No Country for Old Men”, “The Big Lebowski” u.a.). Noch mehr Spots zu dem Thema finden Sie hier.