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Montag, 15. November 2010
SZ Wirtschaftsteil: Der Fluch der Kohle
Wirtschaftsteil der SZ bestätigt Dachauer BI: Kohleimport aus Kolumbien ist unverantwortlich, zititert wird auch Sebastian Rötters, der in Dachau den Vortrag über die Zustände im Abbaugebiet gehalten hat. Mehr Überschrift anklicken.
Dienstag, 13. Juli 2010
Dänische Organisation: Deutsche Konzerne importieren Kohle aus umstrittener Mine in Kolumbien
Nach Informationen von DanWatch, verwenden deutsche Energiekonzerne in ihren Kraftwerken Steinkohle aus der umstrittenen kolumbianischen Mine El Cerrejon. "Unseren Recherchen zufolge hat Cerrejon dazu beigetragen, dass Anwohner der Mine gewaltsam und ohne Entschädigung ihr Eigentum und ihren Lebensunterhalt verloren", sagt Peter Bengtsen von der dänischen Organisation gegenüber der taz. DanWatch kritisiert, dass die Rechte der Anwohner und Arbeiter in El Cerrejon seit Jahrzehnten missachtet werden. Dokumentiert haben die Dänen die Vorwürfe in der Broschüre "Der Fluch der Kohle".
Nach Informationen der Zeitung ist El Cerrejon im Norden Kolumbiens der größte Steinkohle-Tagebau der Welt. Er gehöre den Konzernen Anglo American, BHP Billiton und Xstrata. Während der deutsche Ableger von Vattenfall Kohleimporte aus der Mine verneint, geben sich RWE und E.on wortkarg. So erklärt E.on-Sprecherin Julia Harms nach taz-Angaben, das Unternehmen kaufe "jährlich durchschnittlich rund vier Millionen Tonnen aus Kolumbien, wovon ein großer Teil aus Cerrejon stammt". RWE verweigerte Aussagen über die Herkunft der Kohle mit den Worten, dass "Geschäftsbeziehungen zu einzelnen Bergwerken vertraulich seien“.
Das Besondere an dieser Meldung. Die Dachauer BI hat von Anfang an den Importvertrag von Trianel mit dieser Mine kritisiert, darauf rasteten des öfteren diverse Kohlekraftbefürworter aus und versuchten das Ganze ins Lächerliche zu ziehen.
Zum Artikel in der taz
Download Broschüre "Fluch der Kohle" von DanWatch (englisch)
Mehr Infos über DanWatch und Video (englisch)
Nach Informationen der Zeitung ist El Cerrejon im Norden Kolumbiens der größte Steinkohle-Tagebau der Welt. Er gehöre den Konzernen Anglo American, BHP Billiton und Xstrata. Während der deutsche Ableger von Vattenfall Kohleimporte aus der Mine verneint, geben sich RWE und E.on wortkarg. So erklärt E.on-Sprecherin Julia Harms nach taz-Angaben, das Unternehmen kaufe "jährlich durchschnittlich rund vier Millionen Tonnen aus Kolumbien, wovon ein großer Teil aus Cerrejon stammt". RWE verweigerte Aussagen über die Herkunft der Kohle mit den Worten, dass "Geschäftsbeziehungen zu einzelnen Bergwerken vertraulich seien“.
Das Besondere an dieser Meldung. Die Dachauer BI hat von Anfang an den Importvertrag von Trianel mit dieser Mine kritisiert, darauf rasteten des öfteren diverse Kohlekraftbefürworter aus und versuchten das Ganze ins Lächerliche zu ziehen.
Zum Artikel in der taz
Download Broschüre "Fluch der Kohle" von DanWatch (englisch)
Mehr Infos über DanWatch und Video (englisch)
Samstag, 15. Mai 2010
Trianel/Stadtwerke Dachau schämen sich für Nichts
In Kolumbien machen sie Geschäfte mit Firmen, die Geschäfte mit anderen Firmen machen, die ganze Familien und Dörfer vertreiben in Deutschland, fördert man jetzt Waldkindergärten. Von Kindern Natur nahe bringen und von sozialer Verantwortung wird gefaselt. Die Kinder in der Nähe des Bergabbaugebiets El Cerrejón haben inzwischen kein Dach mehr über dem Kopf, ihr Flüsse sind verdreckt, die Luft verschmutzt. "Soziale Verantwortung?" Wie muss man gepolt sein, wenn man meint man kann sich mit 5.000 € jährlich von seiner Verantwortung freikaufen?
Steinkohlekraftwerke sind jetzt keine Steinkohlekraftwerke mehr sondern Kraftwärmekopplungsprojekte. Das die Aussagen zur angeblichen Wirtschaftlichkeit aber keine Bedeutung haben, schreiben die Verfasser der Pressemeldung gleich mit dazu:
"Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Currenta ("Gesellschaft"), des Bayer-Konzerns, seiner Teilkonzerne oder seiner Servicegesellschaften beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Currenta oder Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben haben. Diese Berichte stehen auf den Webseiten www.currenta.de beziehungsweise www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen."
Steinkohlekraftwerke sind jetzt keine Steinkohlekraftwerke mehr sondern Kraftwärmekopplungsprojekte. Das die Aussagen zur angeblichen Wirtschaftlichkeit aber keine Bedeutung haben, schreiben die Verfasser der Pressemeldung gleich mit dazu:
"Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Currenta ("Gesellschaft"), des Bayer-Konzerns, seiner Teilkonzerne oder seiner Servicegesellschaften beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Currenta oder Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben haben. Diese Berichte stehen auf den Webseiten www.currenta.de beziehungsweise www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen."
Sonntag, 7. Februar 2010
Diakonie Katastrophenhilfe zur Kinderarbeit in Kolumbien
Kinderarbeit in Kolumbien gibt es in allen möglichen Formen: Mehr als zwölf Stunden unter Tage im Kohlewerk, als Kinderprostituierte ohne Bezahlung, als Botengänger oder Versuchskaninchen für Tretminen oder als Straßenverkäufer für alles, was gerade gebraucht wird. Kinderarbeit verstößt zwar in jeglicher Hinsicht gegen die kolumbianischen Gesetze; aber die Praxis schaut anders aus. Es mangelt an konsequenter Durchsetzung und diejenigen, die gegen diese Gesetze verstoßen, erwartet oftmals nur eine geringe Strafe.
Link zur "Diakonie Katastrophenhilfe" Überschrift anklicken.
Link zur "Diakonie Katastrophenhilfe" Überschrift anklicken.
Mittwoch, 27. Januar 2010
Dachauer Energiereferentin allein gegen Kinderarbeit beim Kohlebezug
Dass CSU und FW mit dem Thema nicht viel anfangen können, war vor der Sitzung schon klar, aber ein paar Fotos vom Tagebau in Kolumbien waren auch GRÜNE und SPD Beweis genug, dass in Kolumbien alles mit rechten Dingen zu geht.
Ja bei der SPD hört der soziale Gedanke eben an der Landesgrenze auf, und bei den Grünen der Umweltgedanke. Eine Fian-Mitarbeiterin bezweifelte übrigens dass es rechtskräftige Verträge mit Kolumbien schon gibt.
Eine Entäuschung auch die Fraktion der ÜB, die in Vorgesprächen durchklingen ließ, dass der Vorwurf Kinderarbeit 100% ausgeräumt werden müsse.
Der Vorwurf ist nicht ausgeräumt, ein "soll" und ein Verweis auf den Lieferanten genügt.
Lesen Sie die Stellungnahme der Energiereferentin auf den Seiten der Stadtratsfraktion des Bündnis für Dachau (Überschrift anklicken).
Ja bei der SPD hört der soziale Gedanke eben an der Landesgrenze auf, und bei den Grünen der Umweltgedanke. Eine Fian-Mitarbeiterin bezweifelte übrigens dass es rechtskräftige Verträge mit Kolumbien schon gibt.
Eine Entäuschung auch die Fraktion der ÜB, die in Vorgesprächen durchklingen ließ, dass der Vorwurf Kinderarbeit 100% ausgeräumt werden müsse.
Der Vorwurf ist nicht ausgeräumt, ein "soll" und ein Verweis auf den Lieferanten genügt.
Lesen Sie die Stellungnahme der Energiereferentin auf den Seiten der Stadtratsfraktion des Bündnis für Dachau (Überschrift anklicken).
Donnerstag, 21. Januar 2010
Morddrohungen gegen kolumbianischen Gemeindevertreter aus dem Kohleabbaugebiet für das Kohlekraftwerk Lünen
Der kolumbianische Gemeindevertreter Yoe Arregoces aus dem Abbaugebiet für das Kohlekraftwerk Lünen wird mit dem Tode bedroht.
Am 2., 3. und 8. Januar 2010 erhielt Yoe Arregoces Anrufe auf seinem Handy, in denen ihm mitgeteilt wurde, "dass er sterben werde, weil er so dumm und uneinsichtig sei." Außerdem wurde ihm nahe gelegt, "bei seinem Tun an seine Kinder und seine Mutter zu denken."
Yoe Arregoces hat eine Schlüsselposition in den Verhandlungen über die Umsiedlung seiner Gemeinde im Kohleabbaugebiet des kolumbianischen Unternehmens Cerrejon, aus dem in Zukunft die Kohle für das Kohlekraftwerk Lünen kommen sollte. Herr Arregoces hat in diesem Zusammenhang über massive Menschenrechtsverletzungen geklagt.
zur Pressemitteilung des FIAN-Deutschland e.V. gehts über die Überschrift
Am 2., 3. und 8. Januar 2010 erhielt Yoe Arregoces Anrufe auf seinem Handy, in denen ihm mitgeteilt wurde, "dass er sterben werde, weil er so dumm und uneinsichtig sei." Außerdem wurde ihm nahe gelegt, "bei seinem Tun an seine Kinder und seine Mutter zu denken."
Yoe Arregoces hat eine Schlüsselposition in den Verhandlungen über die Umsiedlung seiner Gemeinde im Kohleabbaugebiet des kolumbianischen Unternehmens Cerrejon, aus dem in Zukunft die Kohle für das Kohlekraftwerk Lünen kommen sollte. Herr Arregoces hat in diesem Zusammenhang über massive Menschenrechtsverletzungen geklagt.
zur Pressemitteilung des FIAN-Deutschland e.V. gehts über die Überschrift
Mittwoch, 20. Januar 2010
Werkausschuss am 26.01. mit Antwort auf Anfrage Kinderarbeit aus Kohlebezug
Mehr auf den Seiten des Bündnis für Dachau, Überschrift anklicken
Sonntag, 22. November 2009
Dörfer verschwinden für Importkohle aus Kolumbien
Inzwischen steht fest, das Dachauer Kraftwerk in Lünen soll hauptsächlich mit Kohle aus Kolumbien betrieben werden. Dem Land, das laut Misereor (sind das auch schon Ideologen?) berüchtigt für Kinderarbeit in Bergwerken ist.
Lesen Sie mehr in Der Westen: Überschrift anklicken
Weiterer Bericht über den Besuch der 2 kolumbianischen Vertreter
Lesen Sie mehr in Der Westen: Überschrift anklicken
Weiterer Bericht über den Besuch der 2 kolumbianischen Vertreter
Montag, 26. Oktober 2009
Trianel will Kohle aus Kolumbien importieren
In Trianels neuester Pressemeldung (Überschrift anklicken) wird erstmals zugegeben woher die Kohle für die Kraftwerke mit Dachauer Beteiligung kommen soll: Kolumbien.
Der anscheinend nicht ganz ideologiefreie Dr. Jürgen Bewerunge, Kraftwerksexperte und Projektleiter bei Trianel, war von den Schilderungen sichtlich beeindruckt: „Wir haben die Sorgen gehört und werden das in unserem Einfluss stehende unternehmen, um an einer gerechten Lösung für die betroffenen Anwohner mitzuwirken.“
Der anscheinend nicht ganz ideologiefreie Dr. Jürgen Bewerunge, Kraftwerksexperte und Projektleiter bei Trianel, war von den Schilderungen sichtlich beeindruckt: „Wir haben die Sorgen gehört und werden das in unserem Einfluss stehende unternehmen, um an einer gerechten Lösung für die betroffenen Anwohner mitzuwirken.“
Dienstag, 21. April 2009
Kindersklaven im Kohlebergbau
Einen Artikel zu Kinderarbeit beim Kohleabbau finden Sie wenn Sie die Überschrift anklicken.
Ein ausführliches pdf zu den Zuständen in Kolumbien von der Arbeitsgruppe Schweiz/Kolumbien finden Sie hier.
Ein ausführliches pdf zu den Zuständen in Kolumbien von der Arbeitsgruppe Schweiz/Kolumbien finden Sie hier.
Samstag, 7. Februar 2009
Nominiert für public eye Positive Award 2009: kolumbianische Kohlegewerkschafter
Ausführlicher Bericht Überschrift anklicken (pdf)
Vor giftigen und krebserregenden Stoffen, die beim Abbau entstehen, sind die Angestellten unzureichend geschützt. Gegenwärtig sind rund 800 Mitarbeiter erkrankt. Freddy und Jairo fordern, dass die Berufskrankheiten des Bergbaus anerkannt werden und ein Anrecht auf Versicherungsleistungen besteht.
Wegen Expansionsplänen des Kohlebergwerks kam es in den vergangenen Jahren zu Zwangsumsiedlungen, Landenteignungen und Übergriffen in den umliegenden Dörfern. Vier Gemeinschaften (Roche, Patilla, Chancleta und Tamaquitos) warten auf eine Lösung, die von der Gewerkschaft miterarbeitet wird. Die indigenen Bewohner von Tamaquitos fordern Land für ein Reservat, da ihr Dorf durch die Mine marginalisiert wurde. Eine (symbolische) Neugründung des 2001 zerstörten Dorfs Tabaco hat die Firma in Aussicht gestellt.
Vor giftigen und krebserregenden Stoffen, die beim Abbau entstehen, sind die Angestellten unzureichend geschützt. Gegenwärtig sind rund 800 Mitarbeiter erkrankt. Freddy und Jairo fordern, dass die Berufskrankheiten des Bergbaus anerkannt werden und ein Anrecht auf Versicherungsleistungen besteht.
Wegen Expansionsplänen des Kohlebergwerks kam es in den vergangenen Jahren zu Zwangsumsiedlungen, Landenteignungen und Übergriffen in den umliegenden Dörfern. Vier Gemeinschaften (Roche, Patilla, Chancleta und Tamaquitos) warten auf eine Lösung, die von der Gewerkschaft miterarbeitet wird. Die indigenen Bewohner von Tamaquitos fordern Land für ein Reservat, da ihr Dorf durch die Mine marginalisiert wurde. Eine (symbolische) Neugründung des 2001 zerstörten Dorfs Tabaco hat die Firma in Aussicht gestellt.
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Der Kohlosaurus besucht die Dachauer Altstadt
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Die Veranstaltung über die die Dachauer SZ nicht berichten wollte und weil wir das benennen sind sie jetzt beleidigt...
Erst Blutkohle, dann Blutstrom
Ab der Minute 6:10 min geht es um das Gebiet El Cerrjón in dem die Stadtwerke Dachau Kohle für die Kraftwerke abbauen lassen. Auch wenn man kein Spanisch kann, versteht man den Beitrag sehr gut. Auch die ersten 6 Minuten lohnen sich anzusehen.
Vorsicht emotional! Werkausschussmitglieder/-leiter bitte nicht klicken, das schadet Ihrem Gewissen.
Geschenk an die Werkleitung
Atom und Kohle: Aus den Augen aus dem Sinn
Get clean coal clean! (NEW Air Freshener)
“Es ist so sauber”, freut sich der Familienvater am Anfang des Spots. Darauf der gelackte Verkäufer: “Ist gewöhnliches ’sauber’ für Ihre Familie sauber genug?” Und überreicht das neue “Clean Coal Clean”, den neuen “Saubere Kohle-Reiniger”. Die Stimme aus dem Off erklärt: “Die Bezeichnung ‘Saubere Kohle’ macht sich die wunderbare Stärke des Wortes ’sauber’ zunutze - um es als sauberstes ’sauber’ überhaupt erscheinen zu lassen.” Und dann nochmal der Verkäufer: “Clean Coal wird unterstützt von der Kohleindustrie, der vertrauenswürdigsten Stelle in Sachen Kohle.” - “In Wahrheit gibt es so etwas wie ’saubere Kohle’ nicht”, schließt der Abspann.
Diesen Spot produzierten die Oscar-Preisträger Ethan and Joel Coen (”No Country for Old Men”, “The Big Lebowski” u.a.).
Noch mehr Spots zu dem Thema finden Sie hier.