da wird ja heftig diskutiert in Berlin. Atomausstieg ja, vielleicht, später oder etwas später. Über Kohlekraftwerke spricht allerdings gar keiner mehr. Nur der DENA Chef Stephan Kohler wiederholt gebetsmühlenhaft seine Stromlückenlüge - Gott sei dank hört ihm keiner mehr zu.
Und warum spricht keiner mehr über Kohlekraftwerke?
Sie werden einfach nicht mehr gebraucht, weil
- sie Grundlastkraftwerke sind, und mit fortschreitendem Ausbau der Erneuerbaren Stück für Stück unrentabler werden
- Kohle und CO2 Zertifikate den Kohlestrom mehr und mehr verteuern.
- solche Dreckschleudern einfach nicht mehr zeitgemäß sind
Daher: Keine Dachauer Gebührengeld für Dreckschleudern und teuren Kohlestrom
Montag, 8. Februar 2010
Sonntag, 7. Februar 2010
Diakonie Katastrophenhilfe zur Kinderarbeit in Kolumbien
Kinderarbeit in Kolumbien gibt es in allen möglichen Formen: Mehr als zwölf Stunden unter Tage im Kohlewerk, als Kinderprostituierte ohne Bezahlung, als Botengänger oder Versuchskaninchen für Tretminen oder als Straßenverkäufer für alles, was gerade gebraucht wird. Kinderarbeit verstößt zwar in jeglicher Hinsicht gegen die kolumbianischen Gesetze; aber die Praxis schaut anders aus. Es mangelt an konsequenter Durchsetzung und diejenigen, die gegen diese Gesetze verstoßen, erwartet oftmals nur eine geringe Strafe.
Link zur "Diakonie Katastrophenhilfe" Überschrift anklicken.
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Samstag, 6. Februar 2010
TAZ: Laufzeitverlängerung kann ausfallen
Sobald die Erneuerbaren 40 Prozent des Stroms liefern, geht der letzte Reaktor vom Netz, sagt der Umweltminister. Meint er das ernst, kann die Laufzeitverlängerung ausfallen.
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Berliner Zeitung: "Atomkraft gefährdet Öko-Investitionen"
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Lichtblick-Chef Christian Friege über Energiepolitik, Wachstum und harte Bandagen im Gasmarkt
Lichtblick möchten in Hamburg ihr Schwarmstrom-Konzept starten, d.h. mit vielen kleinen BHKWs ein Gri0ßkraftwerk ersetzen. Der Arikel istsehr interessant und gibt einen guten Überblick über die derzeitige Situation am Energiemarkt.
Zur Kohlekraft wird eine andere Einschätzung als die des Dachauer Werkleiters Haimerl, der Dachauer SPD und CSU, ÜB, FDP und FW abgegeben.
Vielleicht sollte Lichtblick mehr in Lobbyarbeit mit Regionalbeiräten und dann einfach für Sitzungen 5 stellige Beträge an bayerische Kommunalpolitiker überweisen, dann bewegt sich eventuell was bei den Entscheidungsträgern.
Lichtblick-Chef Christian Friege über Energiepolitik, Wachstum und harte Bandagen im Gasmarkt
Lichtblick möchten in Hamburg ihr Schwarmstrom-Konzept starten, d.h. mit vielen kleinen BHKWs ein Gri0ßkraftwerk ersetzen. Der Arikel istsehr interessant und gibt einen guten Überblick über die derzeitige Situation am Energiemarkt.
Zur Kohlekraft wird eine andere Einschätzung als die des Dachauer Werkleiters Haimerl, der Dachauer SPD und CSU, ÜB, FDP und FW abgegeben.
Vielleicht sollte Lichtblick mehr in Lobbyarbeit mit Regionalbeiräten und dann einfach für Sitzungen 5 stellige Beträge an bayerische Kommunalpolitiker überweisen, dann bewegt sich eventuell was bei den Entscheidungsträgern.
Freitag, 5. Februar 2010
CDU Landtagspräsidentin nahm 30.000€ für 2 bis 3 Sitzungen bei der Ruhrkohle AG
So macht man "Lobbyarbeit"
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Tagesspiegel: Kein Geld mehr mit der Kohle
Die Kraftwerke rentieren sich immer weniger
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Donnerstag, 4. Februar 2010
Kommune des Monats: Rottweil am Neckar
Langfristige stabile Wärmepreise mit Biogas
das kann man mit Biogas und einem Fernwärmenetz erreichen bei einer Energieausbeute von 84 %. Das sind ganz andere Werte als ein Kohlekraftwerk zu leisten imstande ist.
Einen ausführlichen Bericht über die Biogasanlage in Rottweil und wie sie zustande gekommen ist findet man über die Überschrift.
das kann man mit Biogas und einem Fernwärmenetz erreichen bei einer Energieausbeute von 84 %. Das sind ganz andere Werte als ein Kohlekraftwerk zu leisten imstande ist.
Einen ausführlichen Bericht über die Biogasanlage in Rottweil und wie sie zustande gekommen ist findet man über die Überschrift.
Montag, 1. Februar 2010
GDF Suez zieht Gehnehmigungsantrag für das Kohlekraftwerk Stade zurück
Stades Bürgermeister hat jetzt bekannt gegeben, dass GDF Suez seine Planungen für ein 800 MW Kohlekraftwerk (ähnliche Leistung wie das im Bau befindliche Kohlekraftwerk in Lünen)aufgibt.
Wie nicht anders zu erwarten war einer der Gründe die fehlende Wirtschaftlichkeit solcher Kohlekraftwerke.
Die Beteiligten Stadtwerke IKB-AG (Österreich), Lübeck, Bad Vilbel, Mühldorf, Traunstein, Viernheim, Schwabach, Vogelsbergkreis können sich also freuen, da sie jetzt wieder die Möglichkeit haben Ihre regionalen Energiequellen zu fördern.
Zum ausführlichen Bericht im Tageblatt Online gehts über die Überschrift
Wie nicht anders zu erwarten war einer der Gründe die fehlende Wirtschaftlichkeit solcher Kohlekraftwerke.
Die Beteiligten Stadtwerke IKB-AG (Österreich), Lübeck, Bad Vilbel, Mühldorf, Traunstein, Viernheim, Schwabach, Vogelsbergkreis können sich also freuen, da sie jetzt wieder die Möglichkeit haben Ihre regionalen Energiequellen zu fördern.
Zum ausführlichen Bericht im Tageblatt Online gehts über die Überschrift
Samstag, 30. Januar 2010
Gaskraftwerk statt Dreckschleuder in Bremen
nachdem die Pläne für ein neues Kohlekraftwerk in Bremen wegen der fehlenden Wirtschaftlichkeit (Aussage swb) aufgegeben wurden, wird nun stattdessen ein Gaskraftwerk errichtet.
Laut Aussagen der swb kann dieses Gaskraftwerk trotz fehlender Wärmeauskopplung wirtschaftlich betrieben werden. Um wieviel wirtschaftlicher wäre dann ein Gaskraftwerk in Krefeld, fragt sich da die BI Kontra-Kohlestrom in Dachau, wenn dort auch noch ein Großteil der Abwärme genutzt werden kann.
Laut Aussagen der swb kann dieses Gaskraftwerk trotz fehlender Wärmeauskopplung wirtschaftlich betrieben werden. Um wieviel wirtschaftlicher wäre dann ein Gaskraftwerk in Krefeld, fragt sich da die BI Kontra-Kohlestrom in Dachau, wenn dort auch noch ein Großteil der Abwärme genutzt werden kann.
Mittwoch, 27. Januar 2010
Dachauer Energiereferentin allein gegen Kinderarbeit beim Kohlebezug
Dass CSU und FW mit dem Thema nicht viel anfangen können, war vor der Sitzung schon klar, aber ein paar Fotos vom Tagebau in Kolumbien waren auch GRÜNE und SPD Beweis genug, dass in Kolumbien alles mit rechten Dingen zu geht.
Ja bei der SPD hört der soziale Gedanke eben an der Landesgrenze auf, und bei den Grünen der Umweltgedanke. Eine Fian-Mitarbeiterin bezweifelte übrigens dass es rechtskräftige Verträge mit Kolumbien schon gibt.
Eine Entäuschung auch die Fraktion der ÜB, die in Vorgesprächen durchklingen ließ, dass der Vorwurf Kinderarbeit 100% ausgeräumt werden müsse.
Der Vorwurf ist nicht ausgeräumt, ein "soll" und ein Verweis auf den Lieferanten genügt.
Lesen Sie die Stellungnahme der Energiereferentin auf den Seiten der Stadtratsfraktion des Bündnis für Dachau (Überschrift anklicken).
Ja bei der SPD hört der soziale Gedanke eben an der Landesgrenze auf, und bei den Grünen der Umweltgedanke. Eine Fian-Mitarbeiterin bezweifelte übrigens dass es rechtskräftige Verträge mit Kolumbien schon gibt.
Eine Entäuschung auch die Fraktion der ÜB, die in Vorgesprächen durchklingen ließ, dass der Vorwurf Kinderarbeit 100% ausgeräumt werden müsse.
Der Vorwurf ist nicht ausgeräumt, ein "soll" und ein Verweis auf den Lieferanten genügt.
Lesen Sie die Stellungnahme der Energiereferentin auf den Seiten der Stadtratsfraktion des Bündnis für Dachau (Überschrift anklicken).
Rückenwind für Ökostrom - SZ Bericht vom 27.01.2010
heute berichtet die SZ über den weiteren Ausbau von Windenergie-Kapazitäten.
Dabei wird auch der Präsident des Bundesverbands Windenergie dahin gehend zitiert, dass er bereits in zehn Jahren mit einem Ökostromanteil von 50 % rechnet. Allein die im Jahr 2009 neu instalierten Windenergieanlagen lieferten soviel Strom, wie zwei Atomkraftwerke (oder Kohlekraftwerke).
Liebe Stadtwerke Dachau der 26 Dezember 2009 (an diesem Tag mussten Stromerzeuger bis zu 500 EUR / MWh bezahlen, um ihren Strom los zu werden) war erst ein kleiner Vorgeschmack auf die zukünftige Situation der Stromversorgung. Wohin wollt Ihr Euren Strom verkaufen wenn all die Windkraftwerke Strom im Überschuß liefern?
Zum vollständigen Bericht in der SZ gehts über die Überschrift
Dabei wird auch der Präsident des Bundesverbands Windenergie dahin gehend zitiert, dass er bereits in zehn Jahren mit einem Ökostromanteil von 50 % rechnet. Allein die im Jahr 2009 neu instalierten Windenergieanlagen lieferten soviel Strom, wie zwei Atomkraftwerke (oder Kohlekraftwerke).
Liebe Stadtwerke Dachau der 26 Dezember 2009 (an diesem Tag mussten Stromerzeuger bis zu 500 EUR / MWh bezahlen, um ihren Strom los zu werden) war erst ein kleiner Vorgeschmack auf die zukünftige Situation der Stromversorgung. Wohin wollt Ihr Euren Strom verkaufen wenn all die Windkraftwerke Strom im Überschuß liefern?
Zum vollständigen Bericht in der SZ gehts über die Überschrift
ZDF Frontal 21: Neue Kohlekraftwerke statt Klimaschutz
In der ZDF Sendung Frontal 21 vom 26.01.2010 ging es unter anderem auch um das von Trianel geplante Krefelder Kohlekraftwerk.
Zitate:
"Nein, die kenne ich nicht" sagt Gregor Kathstede ,CDU, Oberbürgermeister Krefeld zur ZDF Frontal Frage, ob er nicht die Expertenaussagen aus dem Gutachten des Sachverständigenrates der Bundesregierung kennt, in dem es unter anderem heißt:
"Eine sachliche Analyse zeigt …, dass eine Stromversorgung ohne Kohle und Kernenergie auf der Basis regenerativer Energiequellen möglich ist. Die …Neubauplanungen für Kohlekraftwerke stehen … im krassen Gegensatz… zu einem … klimaverträglichen Energieversorgungssystem.“
zum Frontal 21 Bericht gehts über die Überschrift
Zitate:
"Nein, die kenne ich nicht" sagt Gregor Kathstede ,CDU, Oberbürgermeister Krefeld zur ZDF Frontal Frage, ob er nicht die Expertenaussagen aus dem Gutachten des Sachverständigenrates der Bundesregierung kennt, in dem es unter anderem heißt:
"Eine sachliche Analyse zeigt …, dass eine Stromversorgung ohne Kohle und Kernenergie auf der Basis regenerativer Energiequellen möglich ist. Die …Neubauplanungen für Kohlekraftwerke stehen … im krassen Gegensatz… zu einem … klimaverträglichen Energieversorgungssystem.“
zum Frontal 21 Bericht gehts über die Überschrift
Dachauer Kraftwerk in Krefeld: Streit mit Duisburg
Der Duisburger Rat hat am Montagabend die Genehmigung einer Kühlwasserleitung versagt
Details in der Rheinischen Post Überschrift anklicken
Details in der Rheinischen Post Überschrift anklicken
Dachauer Steinkohle-Kraftwerk in Krefeld: Duisburg erwägt Veto
Duisburg (RP) Die Verwaltung empfiehlt dem Rat, das "gemeindliche Einvernehmen" für das Krefelder Kraftwerk nicht zu erteilen. Das Bauamt hält den Trianel-Antrag für planungsrechtlich unzulässig.
Details in der Rheinischen Post - Link Überschrift anklicken
Details in der Rheinischen Post - Link Überschrift anklicken
Montag, 25. Januar 2010
Kinderarbeit für Dachauer Strom?
Was auf der Hand liegt, aber sich so einfach nicht beweisen läßt:
Gleich im ersten Absatz weist das "Aktionsnetz gegen ausbeuterische Kinderarbeit" auf die katastrophalen Zustände in Kolumbien der mit dem Kohleabbau einhergeht hin.
Zum Aktionsnetz gehören Aktion Mensch, Mission EineWelt, Münchner Agenda21, ASB, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt, und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. In den Augen des Werkleiters Haimerl wahrscheinlich alles Ideologen.
Wo wird mit Kinderarbeit produziert?
Vorwürfe zum Abbau von Steinkohle durch Kinder gibt es hauptsächlich aus Kolumbien. Kolumbien hat mit 6,2 Mia. Tonnen die grössten Kohlereserven Lateinamerikas. 90 Prozent der kolumbianischen Produktion wird exportiert, mehr als 50% stammen allein von El Cerrejón. Bis zum Jahr 2010 strebt Kolumbien den Export von jährlich 110 Mio. Tonnen an, womit das Land zum 3. oder 4. Exporteur aufsteigen würde.
Die Arbeit im Kohlebergbau ist schwerste körperliche Arbeit. Kinder werden bevorzugterweise dafür eingesetzt, da sie klein sind und deswegen besser in die engen und dunklen Stollen passen. Dort schlagen sie mit Spitzhacken die Kohle aus den Felsen, beladen die Loren und schieben sie durch das Bergwerk. Manche Kinder bleiben bis zu drei Tage unten, ohne das Tageslicht zu sehen. Kinder ab sechs Jahren werden in Kohlebergwerken beschäftigt.
Und woher kommt die Kohle für die Dachauer Kohlekraftwerke in Krefeld und Lünen?
Angeblich aus dem Tagebau, merkwürdigererweise genau in dem Gebiet, dass das Aktionsnetz anprangert: El Cerrejón, und nicht nur allein wegen der Kinderarbeit.
Trianel weist selbst daraufhin: Trianel trifft kolumbianische Kommunalpolitiker
dort heißt es: Aufgrund des internationalen Kohlemarktes ist es wahrscheinlich, dass Trianel ab 2012 für sein Kohlekraftwerk in Lünen und nach dessen Inbetriebnahme auch für das Trianel-Kohlekraftwerk Krefeld Kohle aus El Cerrejón beziehen wird.
Lesen Sie mehr Details auf den Quellenangaben und Verweisen der Seite des Aktionsnetzes (ganz nach unten scrollen). Bilden Sie sich ihre Meinung selbst jenseits der Bewertungen des Werkleiters Haimerl.
Besuch am / um / von
25.01.2010 12:44 Stadtwerke Luenen GmbH, Lünen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
und hier ein besonderes Schmankerl: Ratsbeschluss der Stadt Lünen gegen ausbeuterische Kinderarbeit
„Der Rat der Stadt Lünen wird künftig dafür Sorge tragen, dass durch die Verwaltung der Stadt keine Produkte bezogen werden, die mit ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt werden. Die Vergabebestimmungen der Stadt werden entsprechend ergänzt.
Die städtischen Gesellschaften werden gebeten, in gleicher Weise zu verfahren.
Ein Nachweis für den Ausschluss ausbeuterischer Kinderarbeit kann erbracht
werden durch:
a) eine anerkannte unabhängige Zertifizierung eines Unternehmers, dass das Produkt nicht mittels ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt und oder bearbeitet wurde, oder falls eine solche Zusicherung nicht möglich ist,
b) durch die verbindliche Zusage eines Unternehmers, dass das Produkt nicht mittels ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt und /oder bearbeitet wurde, oder falls eine solche Zusicherung auch nicht möglich ist,
c) durch die verbindliche Zusage, dass ein Unternehmen, seine Lieferanten und Subunternehmen aktive und zielführende Maßnahmen gegen den Einsatz von Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention 182 eingeleitet haben
...
Abstimmungsergebnis: Einstimmig
Die Stellungnahme der RBS Sempra spricht lediglich von "soll vermieden werden".
Gleich im ersten Absatz weist das "Aktionsnetz gegen ausbeuterische Kinderarbeit" auf die katastrophalen Zustände in Kolumbien der mit dem Kohleabbau einhergeht hin.
Zum Aktionsnetz gehören Aktion Mensch, Mission EineWelt, Münchner Agenda21, ASB, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt, und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. In den Augen des Werkleiters Haimerl wahrscheinlich alles Ideologen.
Wo wird mit Kinderarbeit produziert?
Vorwürfe zum Abbau von Steinkohle durch Kinder gibt es hauptsächlich aus Kolumbien. Kolumbien hat mit 6,2 Mia. Tonnen die grössten Kohlereserven Lateinamerikas. 90 Prozent der kolumbianischen Produktion wird exportiert, mehr als 50% stammen allein von El Cerrejón. Bis zum Jahr 2010 strebt Kolumbien den Export von jährlich 110 Mio. Tonnen an, womit das Land zum 3. oder 4. Exporteur aufsteigen würde.
Die Arbeit im Kohlebergbau ist schwerste körperliche Arbeit. Kinder werden bevorzugterweise dafür eingesetzt, da sie klein sind und deswegen besser in die engen und dunklen Stollen passen. Dort schlagen sie mit Spitzhacken die Kohle aus den Felsen, beladen die Loren und schieben sie durch das Bergwerk. Manche Kinder bleiben bis zu drei Tage unten, ohne das Tageslicht zu sehen. Kinder ab sechs Jahren werden in Kohlebergwerken beschäftigt.
Und woher kommt die Kohle für die Dachauer Kohlekraftwerke in Krefeld und Lünen?
Angeblich aus dem Tagebau, merkwürdigererweise genau in dem Gebiet, dass das Aktionsnetz anprangert: El Cerrejón, und nicht nur allein wegen der Kinderarbeit.
Trianel weist selbst daraufhin: Trianel trifft kolumbianische Kommunalpolitiker
dort heißt es: Aufgrund des internationalen Kohlemarktes ist es wahrscheinlich, dass Trianel ab 2012 für sein Kohlekraftwerk in Lünen und nach dessen Inbetriebnahme auch für das Trianel-Kohlekraftwerk Krefeld Kohle aus El Cerrejón beziehen wird.
Lesen Sie mehr Details auf den Quellenangaben und Verweisen der Seite des Aktionsnetzes (ganz nach unten scrollen). Bilden Sie sich ihre Meinung selbst jenseits der Bewertungen des Werkleiters Haimerl.
Besuch am / um / von
25.01.2010 12:44 Stadtwerke Luenen GmbH, Lünen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
und hier ein besonderes Schmankerl: Ratsbeschluss der Stadt Lünen gegen ausbeuterische Kinderarbeit
„Der Rat der Stadt Lünen wird künftig dafür Sorge tragen, dass durch die Verwaltung der Stadt keine Produkte bezogen werden, die mit ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt werden. Die Vergabebestimmungen der Stadt werden entsprechend ergänzt.
Die städtischen Gesellschaften werden gebeten, in gleicher Weise zu verfahren.
Ein Nachweis für den Ausschluss ausbeuterischer Kinderarbeit kann erbracht
werden durch:
a) eine anerkannte unabhängige Zertifizierung eines Unternehmers, dass das Produkt nicht mittels ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt und oder bearbeitet wurde, oder falls eine solche Zusicherung nicht möglich ist,
b) durch die verbindliche Zusage eines Unternehmers, dass das Produkt nicht mittels ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt und /oder bearbeitet wurde, oder falls eine solche Zusicherung auch nicht möglich ist,
c) durch die verbindliche Zusage, dass ein Unternehmen, seine Lieferanten und Subunternehmen aktive und zielführende Maßnahmen gegen den Einsatz von Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention 182 eingeleitet haben
...
Abstimmungsergebnis: Einstimmig
Die Stellungnahme der RBS Sempra spricht lediglich von "soll vermieden werden".
Sonntag, 24. Januar 2010
Bis 2020 hälfte des Grundlastbedarfs aus erneuerbaren Energien
Die Stadtwerke Dachau beteiligen sich am Bau von mind. 2 Kohlekraftwerken mit dem Argument die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die BI Konra-Kohlestrom-Dachau befürchtet eine Fehl-Investition, da Kohlestrom mittelfristig nicht mehr vermarktbar sein wird.
Auch die Fraunhofer Gesellschaft hat jetzt festgestellt, dass es für die Grundlastdeckung keinen Neubau von Kohlekraftwerken bedarf.
Zum Artikel im Wissenschaftsmagazin scinexx Überschrift anklicken.
Was passisert nun, wenn die Stadtwerke Dachau bei ihrer von SPD und CSU gewünschten Kraftwerksbeteiligung bleiben?
-> Kohlestrom wird teurer
-> die Mehrkosten müssen auf die Dachauer Kunden umgelegt werden
-> Ein Teil der Kunden kündigt, auch wenn aus den Dachauer Stromgewinnen Parkhaus und Hallenbad finanziert werden
-> die Stromkosten steigen weiter, da die Mehrkosten auf noch weniger Kunden umgelegt werden
-> die Wettbewerbsfähigkeit der Stadtwerke Dachau sinkt
-> Kosten für Hallenbad und Parkhäuser werden auf die Stadt Dachau zurückverlagert
-> die Bindung an die Kohlekraftwerksanteil auf 40 Jahre macht die Stadtwerke Dachau zu einem von 29 schlechtesten Stromanbietern aus ökologischer Sicht
-> die Stadtwerke Dachau müssen privatisiert und verkauft werden
-> Der Busbetrieb wird ebenfalls privatisiert
Auch die Fraunhofer Gesellschaft hat jetzt festgestellt, dass es für die Grundlastdeckung keinen Neubau von Kohlekraftwerken bedarf.
Zum Artikel im Wissenschaftsmagazin scinexx Überschrift anklicken.
Was passisert nun, wenn die Stadtwerke Dachau bei ihrer von SPD und CSU gewünschten Kraftwerksbeteiligung bleiben?
-> Kohlestrom wird teurer
-> die Mehrkosten müssen auf die Dachauer Kunden umgelegt werden
-> Ein Teil der Kunden kündigt, auch wenn aus den Dachauer Stromgewinnen Parkhaus und Hallenbad finanziert werden
-> die Stromkosten steigen weiter, da die Mehrkosten auf noch weniger Kunden umgelegt werden
-> die Wettbewerbsfähigkeit der Stadtwerke Dachau sinkt
-> Kosten für Hallenbad und Parkhäuser werden auf die Stadt Dachau zurückverlagert
-> die Bindung an die Kohlekraftwerksanteil auf 40 Jahre macht die Stadtwerke Dachau zu einem von 29 schlechtesten Stromanbietern aus ökologischer Sicht
-> die Stadtwerke Dachau müssen privatisiert und verkauft werden
-> Der Busbetrieb wird ebenfalls privatisiert
Samstag, 23. Januar 2010
Rüttgers Kohle-Koalition ohne Mehrheit
Das sind die Folgen, wenn man sich gegen seine eigenen Bürgerinnen und Bürger und für Lex Eon und Kohlekraftsondergesetze einsetzt.
Details Überschrift anklicken
Details Überschrift anklicken
Gas erzeugt Strom und Fernwärme effizienter als Kohle
Ein Erfahrungsbericht in den VDI Nachrichten aus Timelkam/Österreich.
"Von der Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks zeigt sich Geschäftsführer Rechberger überzeugt" so die VDI Nachrichten, und weiter heißt es: "Hilfreich sei schließlich die hohe Flexibilität des Kraftwerks. So könne die Last in einem Bereich zwischen 25 % und 100 % moduliert werden. Pro Minute ließe sich dabei die Leistung um 16 MW verändern"
Zum Bericht in den VDI Nachrichten.com gehts über die Überschrift
"Von der Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks zeigt sich Geschäftsführer Rechberger überzeugt" so die VDI Nachrichten, und weiter heißt es: "Hilfreich sei schließlich die hohe Flexibilität des Kraftwerks. So könne die Last in einem Bereich zwischen 25 % und 100 % moduliert werden. Pro Minute ließe sich dabei die Leistung um 16 MW verändern"
Zum Bericht in den VDI Nachrichten.com gehts über die Überschrift
Freitag, 22. Januar 2010
Münster steigt aus Kohlekraftprojekt Hamm aus
Der Münsteraner Stadtrat will die Stadtwerke Münster zum Verkauf seiner Kohlekraftwerksbeteiligung in Hamm zwingen und bis 2025 komplett auf regenerative Energien umschwenken.
Unter anderem macht hier auch die SPD mit. Liebe Dachauer SPD, fragt mal in Münster nach, warum die soetwas tun.
Näheres in den Westfällischen Nachrichten über die Überschrift.
Unter anderem macht hier auch die SPD mit. Liebe Dachauer SPD, fragt mal in Münster nach, warum die soetwas tun.
Näheres in den Westfällischen Nachrichten über die Überschrift.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Die BI im B2 Notizbuch zum Nachhören
Wer heute morgen keine Zeit hatte den B2 Notizbuchbeitrag zu hören kann den Bericht auch Nachhören.
Zum Audiobericht gehts hier.
Zum Audiobericht gehts hier.
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Der Kohlosaurus besucht die Dachauer Altstadt
.
Die Veranstaltung über die die Dachauer SZ nicht berichten wollte und weil wir das benennen sind sie jetzt beleidigt...
Erst Blutkohle, dann Blutstrom
Ab der Minute 6:10 min geht es um das Gebiet El Cerrjón in dem die Stadtwerke Dachau Kohle für die Kraftwerke abbauen lassen. Auch wenn man kein Spanisch kann, versteht man den Beitrag sehr gut. Auch die ersten 6 Minuten lohnen sich anzusehen.
Vorsicht emotional! Werkausschussmitglieder/-leiter bitte nicht klicken, das schadet Ihrem Gewissen.
Geschenk an die Werkleitung
Atom und Kohle: Aus den Augen aus dem Sinn
Get clean coal clean! (NEW Air Freshener)
“Es ist so sauber”, freut sich der Familienvater am Anfang des Spots. Darauf der gelackte Verkäufer: “Ist gewöhnliches ’sauber’ für Ihre Familie sauber genug?” Und überreicht das neue “Clean Coal Clean”, den neuen “Saubere Kohle-Reiniger”. Die Stimme aus dem Off erklärt: “Die Bezeichnung ‘Saubere Kohle’ macht sich die wunderbare Stärke des Wortes ’sauber’ zunutze - um es als sauberstes ’sauber’ überhaupt erscheinen zu lassen.” Und dann nochmal der Verkäufer: “Clean Coal wird unterstützt von der Kohleindustrie, der vertrauenswürdigsten Stelle in Sachen Kohle.” - “In Wahrheit gibt es so etwas wie ’saubere Kohle’ nicht”, schließt der Abspann.
Diesen Spot produzierten die Oscar-Preisträger Ethan and Joel Coen (”No Country for Old Men”, “The Big Lebowski” u.a.).
Noch mehr Spots zu dem Thema finden Sie hier.