Ausstieg aus den Trianel-Kohle-Projekten

Die Stadtwerke Dachau beabsichtigen mehrere Millionen € in die beiden Steinkohlekraftwerke in Lünen und Krefeld zu investieren. Die BI Kontra-Kohlestrom-Dachau hat sich zur Aufgabe gemacht die Stadtwerke Dachau zum Ausstieg aus diesem Projekt zu bewegen.

Jetzt gehts vor Ort weiter mit der Bürgerstrom Dachau EG

Dienstag, 30. Juni 2009

Kohlekraftwerksbetreiber verlieren Interesse an Projekten in Brunsbüttel

„Wir begrüßen, dass sowohl GDF/Suez, als auch GETEC Abstand von Ihren Kohlekraftwerksplänen für Brunsbüttel nehmen“, kommentiert Stephan Klose, einer der Pressesprecher der Bürgerinitiative (BI) „Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe-Brunsbüttel“

Neue Kohlekraftwerke bedrohen Umwelt – CCS keine Lösung

Bürgerinitiativen vernetzen sich und arbeiten gemeinsam

Investitionen in neue Kohlekraftwerke lohnen sich nicht – Stromlücke ist Märchen der Industrie


ausführlicher Bericht Überschrift anklicken

Sonntag, 28. Juni 2009

Peter Falk (SPD) beim BUND durchgefallen

Beim Kandidatencheck des BUND ist Peter Falk von der SPD schon durchgefallen. Er sit für den Neubau von Kohlekraftwerken und erntet ein dickes schwarzes Minus. Einen Überblick erjaten Sie auf den Seiten des Bündnis-Blog.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Union begräbt CO2-Speicherung

Schlappe für Merkel: Die Kanzlerin muss sich im Koalitionsstreit über das Gesetz zur CO2-Speicherung der eigenen Partei beugen. Zum Leidwesen der Energiekonzerne wird das Vorhaben auf die Zeit nach der Wahl verschoben - zu spät, um von EU-Fördertöpfen zu profitieren.

Artikel ind der FinancialTimes Deutschland Überschrift anklicken

Widerstand gegen CCS-Gesetz muss weitergehen

Zum Scheitern des CCS-Gesetzes erklärt Bärbel Höhn, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

Das vorläufige Scheitern des CCS-Gesetzes ist ein Erfolg für die Protestbewegung vor Ort aus besorgten Bürgerinnen und Bürgern, Umweltverbänden und Grünen. Es zeigt sich, dass auch eine große Koalition nicht gegen den Willen der Bevölkerung Politik machen kann.

Die heutige Entscheidung bedeutet aber nur einen taktischen Aufschub, keinen grundsätzlichen Richtungswechsel der Bundesregierung in der CCS-Frage. Es steht zu befürchten, dass der vorliegende Gesetzentwurf mit all seinen ungelösten Sicherheits- und Haftungsfragen nach der Wahl wieder aus der Schublade geholt wird. Deshalb muss der Widerstand weitergehen. Die Bundestagswahl wird zur Volksabstimmung über die aufgeschobenen CCS-Pläne der Bundesregierung.

Wir brauchen in Deutschland keine großtechnische Anwendung von CCS und keine neuen Milliardensubventionen für die großen Energiekonzerne. Für die Forschung sollte es einen strengen, am Vorsorge- und Verursacherprinzip ausgerichteten Rechtsrahmen geben. Großräumige Lagerstätten und CO2-Pipelines durch die halbe Republik sind dafür nicht erforderlich.


(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Was verkaufen die Stadwerke Dachau als privat-Öko-Stom?

Das Naturstom-Angebot der Stadtwerke Dachau wird bei folgenden Labels nicht als Ökostrom gewertet:

Grüner Strom Label e.V.
dahinter steht der BUND, EUROSOLAR e.V., Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V., Deutscher Naturschutzring, IPPNW, Die Verbraucher Initiative e.V., NaturwissenschaftlerInnen-Initiative e. V.

Gehen Sie auf Grüner Strom Label e.V. und geben die Dachauer PLZ ein.

Auch bei Zertifizierer Energie Vision (WWF und Öko-Institut) ist der Dachauer "privat öko"-Strom nicht gelistet.

Lediglich der TÜV hat das Zertifikat erteilt, dass der "privat öko"-Strom aus Wasserkraft kommt. Da die beiden Wasserkraftwerke längst abgeschrieben sind, erfüllt der Dachauer Tarif, die höheren Anforderungen der anderen Zertifizierer nicht.

Lesen Sie dazu auch den u.a. Beitrag des Bayrischen Rundfunks "Etikettenschwindel" und bilden sich ihr eigenes Urteil.

Etikettenschwindel beim Ökostrom

Kompletter Artikel auf B2 Überschrift anklicken

„Strom kann nur als Ökostrom oder ökologisch korrekter Strom bezeichnet werden, wenn diese Anlagen, die den Strom produzieren, wegen dieser Ökostrom-Nachfrage zusätzlich gebaut wurden.“
Prof. Uwe Leprich, Energieexperte von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes in Saarbrücken

Schon heute bezieht jeder Verbraucher Strom aus erneuerbaren Energien – und das, ohne zu einem Ökostrom-Anbieter gewechselt zu haben. Denn das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht vor, dass ein Teil der gesamten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stammen muss. Zurzeit kommen 15 Prozent unseres Stroms aus Windenergie, Wasserkraft und co. Dieser Strom kann laut Gesetz nicht mehr als Ökostrom verkauft werden. Anbieter, die mit Ökostrom werben, bieten deshalb in der Regel Strom aus Anlagen an, die nicht nach dem EEG gefördert werden. Und das sind häufig Wasserkraftwerke in Skandinavien oder alte Anlagen, deren EEG-Förderung ausgelaufen ist.

Finanzkrise dreht Versorgern den Saft ab

Projekte mit Dachauer Beteiligung

Windpark Borkum II: > 1.000.000.000 €
davon 10%-20% Eigenkapital - 80-90 % unfinanziert

Kohlekraftwerk Lünen: > 1.400.000.000 €
davon 10% Eigenkapital - 90 % West LB

Kohlekraftwerk Krefeld: > 1.400.000.000 €
10% Eigenkapital - 90 % Currenta fraglich

Eigenkaptital ist die Summe die alle Stadtwerke zusammen einlegen.


Das Handelsblatt sieht die Entwicklung und Finanzierung aller Projekte kritisch

Kompletter Artikel im Handelsblatt - Überschrift anklicken


Bei 22 Anlagen, die eigentlich auf 18,3 GW kommen sollen, ist die Realisierung dagegen ungewiss und bei 24 Projekten mit 12,7 GW sogar unwahrscheinlich, beziehungsweise sie wurden bereits eingestellt.

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Das Stadtwerkenetzwerk Trianel beispielsweise verschob jüngst die Inbetriebnahme eines Windparks vor Borkum um ein Jahr.

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Neben den politischen Widerständen machten den Versorgern lange Zeit vor allem die gestiegenen Investitionskosten zu schaffen. Im vergangenen Jahr mussten sie pro Kilowatt Leistung eines Steinkohlekraftwerks mit Rekordpreisen von 1700 Euro kalkulieren. Das ist etwa doppelt so viel wie vier Jahre zuvor. Schuld waren gestiegene Rohstoffpreise und die hohe Nachfrage nach Kraftwerken.

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Trianel mit Rekordergebnis

Deutschlands größtes Stadtwerke-Bündnis Trianel hat 2008 das beste Ergebnis seines zehnjährigen Bestehens erzielt. Wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf bilanzierte, legte der Überschuss gegenüber 2007 um 12,4 Prozent auf 6,3 Millionen Euro zu. Auch der Umsatz erreichte mit einem Zuwachs in gleicher Höhe auf mehr als 2,6 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert.

Die Pressemitteilung von Trianel Überschrift anklicken

Scheer sieht Wüstenprojekt "DESERTEC" kritisch

Hermann Scheer zum DESERTEC-Konzept „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“

Hermann Scheer zum DESERTEC-Konzept „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“

Auch wenn das 400-Milliarden Projekt deutscher Konzerne für Solarstromerzeugung aus Nordafrika – das sogenannte DESERTEC-Konzept – allenthalben (von der Bundesregierung bis zu Greenpeace) begrüßt wird, rate ich von voreiligen übertriebenen Erwartungen an dieses Projekt und diesbezügliche Subventionsentscheidungen ab. Unterschätzt werden dabei die voraussichtlichen tatsächlichen Kosten dieses Projektes ebenso wie die Zeiträume zu dessen Realisierung.

Ausführlicher Bericht Überschrift anklicken

Dienstag, 23. Juni 2009

UBA: Klimaschutz durch CO2-Abscheidung und Speicherung nicht garantiert

Ziel der CCS-Technik ist die Minderung der CO2-Emissionen in die Atmosphäre. Das Umweltbundesamt UBA stellt in einem Hintergrundpapier Anforderungen an CCS dar, die erfüllt sein müssen, um CO2 sicher und umweltgerecht abzuscheiden, zu transportieren und im Untergrund zu deponieren.

Studie als pdf Überschrift anklicken

Merkel will kein Gesetz zur CO2 Specherung in dieser Periode

Aus dem greenpeace Magazin: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Erwartungen gedämpft, ein Gesetz zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid (CO2) noch in dieser Legislaturperiode zu verabschieden. Wenn es dazu mehr Beratungsbedarf gebe, müsse das Gesetz eben zu Beginn der nächsten Legislaturperiode «gemacht» werden, sagte Merkel nach einer Sitzung der CDU-Fraktionsvorsitzenden aus den Ländern am Montag in Potsdam.

Freitag, 19. Juni 2009

Interne Kritik an Kohlekurs des BMUs

Freitag, 19. Juni 2009 18:39
Michael Müller, parlamentarischer Staatssekretär des Bundesumweltministeriums, kritisiert das "übertriebene Festhalten" seiner Behörde an der Kohlekraft - mehr Überschrift anklicken

ÜBER 37.000 UNTERSCHRIFTEN GEGEN KOHLEKRAFT FÜR DEN UMWELTMINISTER: GABRIEL ZEIGT SICH GESPRÄCHSBEREIT


Bericht im Blog auf Campact Überschrift anklicken

Trianel wollte Kraftwerk mit Dachauer Beteiligung für 50 Mio verkaufen.

In einem Bericht vom 17.6.09 in der Rheinischen Post (Überschrift anklicken) wird so ganz nebenbei und lapidar erwähnt, dass das geplante Kohlekraftwerk für 50 Millionen € an RWE hätte verkauft werden sollte.

Eine RWE-Sprecherin sagte auf RP-Anfrage: "Es hat Gespräche gegeben, ob wir uns am geplanten Steinkohlekraftwerk in Uerdingen beteiligen. Die Gespräche haben allerdings zu keinem Ergebnis geführt."

Damit wird deutlich, dass wir unser Geld in die Hand von Spekulanten gelegt haben, hier geht es nicht um Versorgungssicherheit, hier geht es um Leute die ganz wichtig sein wollen und das auf Kosten des Gebührenzahlers und auf Risko des Dachauer Steuerzahlers.

Die Frage ist, wusste die Dachauer Werkleitung irgendetwas davon?

Mittwoch, 17. Juni 2009

Kohle-Kinder schuften für den Aufschwung Afghanistans

Ausführlicher Bericht im Spiegel - Überschrift anklicken

Mit keinem Wort sind die Werkleitung und die SPD bisher auf diese Vorhaltungen eingegangen. Da wird sich einfach ausgeschwiegen.

"Allein in den Gruben von Kahmerd schuften 1500 Menschen, von denen die meisten weniger als 18 Jahre alt sind, berichtet der Uno-Informationsdienst IRIN. Die Arbeit ist anstrengend, Schutzkleidung und Helme gibt es nur in Ausnahmefällen - der Turban muss genügen. Die Kinder tragen die Kohle in Säcken auf dem Rücken, der Sauerstoff in der Umgebungsluft ist knapp."

Münchener Rück: Solarstrom aus der Wüste - SPD: Drecksstrom aus Lünen

Während die Werkleitung, SPD, ÜB, CSU in Dachau noch auf Dinosauriertechnik setzen sind die großen Unternehmen schon weiter.

Mehr auf den Seiten des Solarservers.

SPD gegen SPD

Die SPD Schleswig-Holstein ist gar nicht der Meinung der SPD des Herrn Koch
Die Rede des Herrn Olaf Schulze ausführlich Überschriftanklicken.

"Wir wollen keine Kraftwerksdinosaurier mit oder ohne CCS-Technik, sondern setzen auf kleinere, dezentrale Kraftwerke. Sie bieten: größere Flexibilität, geringere Leitungsverluste, leichtere Wärmenutzung, leichtere Integration von biogenen Energieträgern. Deshalb sollten sich Forschung und Entwicklung auf diese Energieträger konzentrieren."

Wir finden Herr Koch, die Rechnung sollte man nie ohne den Wirt machen, und der sitzt in diesem Fall in Schleswig-Holstein.

Ministerpräsident Carstensen (Schleswig-Holstein): CCS-Gesetzentwurf zurückziehen

Ministerpräsident Peter Harry Carstensen hat am Dienstag, 16. Juni, empfohlen, den Entwurf des Gesetzes zur Regelung von Abscheidung, Transport und dauerhafter Speicherung von Kohlendioxid (so genanntes CCS-Gesetz) aus der Beratung zurückzuziehen. "Neue Technologie kann man nur erproben und anwenden, wenn es eine breite Akzeptanz dafür in der Bevölkerung gibt", sagte der Regierungschef.

Diese Akzeptanz sei in den für eine CCS-Erprobung infrage kommenden Regionen an der Westküste jedoch nicht erreicht worden. "Ich verstehe die Besorgnis der Menschen in den betroffenen Kommunen und nehme sie sehr ernst", so der Ministerpräsident weiter. Er habe deshalb auch den RWE-Konzern gebeten, die entsprechenden Anträge auf seismologische Untersuchungen zurückzuziehen.

Landesregierung wird nicht zustimmen
Carstensen betonte, dass Schleswig-Holstein dem CCS-Gesetz nicht zustimmen werde, falls es zur Vorlage des Entwurfes im Bundesrat komme. Die Landesregierung wolle eine grundlegende Überarbeitung des Gesetzentwurfes. So seien für die Genehmigung von CO2-Speichern weitere sicherheitstechnische Anforderungen zu definieren. Es sei sicherzustellen, dass die Landesbehörden in den Planfeststellungsverfahren die höchsten Sicherheitsanforderungen durchsetzen können, forderte der Ministerpräsident. "Das CCS-Gesetz ist in der vorliegenden Fassung nicht entscheidungsreif", so Carstensen.

Den Klimaschutzzielen verpflichtet
Der Ministerpräsident betonte zugleich, dass sich die Landesregierung den Klimaschutzzielen der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und der Bundesregierung weiter uneingeschränkt verpflichtet fühle. Deshalb werde die Landesregierung einen offenen Kommunikationsprozess mit den Regionen fördern, um den betroffenen Bürger alle Informationen zur Verfügung zu stellen.

Unionsfraktion bekommt kalte Füße wegen Gesetz über die Einlagerung von CO2

Bericht auf Telepolis überschrift anklicken.

Wer möchte schon gerne auf einem CO2-Speicher wohnen? Vielleicht Herr Pfänder, Herr Haimerl, Herr Koch, Herr Stangl oder Herr Denk?

Keine Sorge - wir wissen schon heute, dass keinerlei Gefahr besteht.

Union streitet über Speicherkraftwerke

Auch Carstensen gegen unterirdische Speicher, Bericht im Spiegel Überschrift anklicken.

Aber Pfänder, Haimerl, Koch, Stangl und Denk haben damit keine Probleme.

Der Kohlosaurus besucht die Dachauer Altstadt

. Die Veranstaltung über die die Dachauer SZ nicht berichten wollte und weil wir das benennen sind sie jetzt beleidigt...

Erst Blutkohle, dann Blutstrom

Ab der Minute 6:10 min geht es um das Gebiet El Cerrjón in dem die Stadtwerke Dachau Kohle für die Kraftwerke abbauen lassen. Auch wenn man kein Spanisch kann, versteht man den Beitrag sehr gut. Auch die ersten 6 Minuten lohnen sich anzusehen.

Vorsicht emotional! Werkausschussmitglieder/-leiter bitte nicht klicken, das schadet Ihrem Gewissen.

Geschenk an die Werkleitung

Atom und Kohle: Aus den Augen aus dem Sinn

Get clean coal clean! (NEW Air Freshener)

“Es ist so sauber”, freut sich der Familienvater am Anfang des Spots. Darauf der gelackte Verkäufer: “Ist gewöhnliches ’sauber’ für Ihre Familie sauber genug?” Und überreicht das neue “Clean Coal Clean”, den neuen “Saubere Kohle-Reiniger”. Die Stimme aus dem Off erklärt: “Die Bezeichnung ‘Saubere Kohle’ macht sich die wunderbare Stärke des Wortes ’sauber’ zunutze - um es als sauberstes ’sauber’ überhaupt erscheinen zu lassen.” Und dann nochmal der Verkäufer: “Clean Coal wird unterstützt von der Kohleindustrie, der vertrauenswürdigsten Stelle in Sachen Kohle.” - “In Wahrheit gibt es so etwas wie ’saubere Kohle’ nicht”, schließt der Abspann. Diesen Spot produzierten die Oscar-Preisträger Ethan and Joel Coen (”No Country for Old Men”, “The Big Lebowski” u.a.). Noch mehr Spots zu dem Thema finden Sie hier.